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Lokales Neu- und Umbau am Städtischen Klinikum Neustadt fast abgeschlossen
Dresden Lokales Neu- und Umbau am Städtischen Klinikum Neustadt fast abgeschlossen
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11:38 04.03.2018
Stationsleiter Sebastian Schilling ist mit seinem Team bereits im Oktober in die neuen Räumlichkeiten gezogen. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Heller, größer, komfortabler: Seit Oktober vergangenen Jahres ist die neue Intensivstation am Städtischen Klinikum Neustadt in Betrieb. Zumindest teilweise. Knapp 40 Mitarbeiter haben die Räumlichkeiten in dem eingeschossigen Neubau, der mit dem Häusern C, COP und D verbunden ist, bereits in Besitz genommen. Bis zum Ende des zweiten Quartals dieses Jahres soll auch der Umzug der zweiten Intensivstation abgeschlossen sein. 22 entsprechend ausgerüstete Betten stehen Patienten dann zur Verfügung, aufgeteilt in sechs Doppel- und zehn Einzelzimmer.

Was den Erkrankten mehr Komfort bietet, bedeutet für Stationspflegeleiter Sebastian Schilling in erster Linie weitere Laufwege. „Im Altbau war alles kleiner und beschaulicher. Dadurch war es aber auch schwer, Betten zu manövrieren“, sagt er. Noch bezeichnet er die Dienste am neuen Arbeitsplatz als „Übergangsphase.“

Das wird sich sicher bald ändern. Etwa 1800 Patienten im Jahr können nach Abschluss aller Arbeiten auf der neuen Station behandelt werden. „Dabei versuchen wir auch, neue Patienten-Felder zu schaffen“, erklärt Schilling.

Dahinter verbirgt sich zum Beispiel die Behandlung von schwer übergewichtigen, also adipösen Menschen. Einer der fünf, nun an einem Ort gebündelten Operationssäle ist speziell für diese Personen ausgebaut. Entsprechende Tragegurte in den Zimmern machen es möglich, bis zu 500 Kilogramm schwere Patienten aus dem Bett zu heben. Zudem wird das angrenzende Haus D zu einer Adipositasstation ausgebaut.

Nicht ohne Schwierigkeiten, wie Stefan Ziesche, Abteilungsleiter für Bau und Technik, erzählt. „Fußboden und Decken müssen speziell ausgerüstet werden, die Betten und die Bewegungsfreiheit insgesamt müssen größer sein. Das war in dem unter Denkmalschutz stehenden Altbau gar nicht so einfach.“ Gelungen ist es dennoch. Derzeit haben die letzten Arbeiten begonnen, auch diese Station soll bis zum Ende des zweiten Quartals ihren Betrieb aufnehmen. Gebraucht wird sie allemal. Rund 500 Adipositas-Patienten verzeichnet das Klinikum jährlich, Tendenz steigend. Bisher erfolgte ihre Versorgung auf verschiedenen Stationen.

Möglich wurden Neu- und Umbau durch Fördermittel vom Freistaat und der Landeshauptstadt. Vom Sozialministerium flossen etwa elf Millionen Euro, das Rathaus steuerte weitere 5,5 Millionen Euro dazu.

Von Christin Grödel

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