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Lokales Nächster Schritt für TU Dresden im Kampf um „Exzellenz“-Titel
Dresden Lokales Nächster Schritt für TU Dresden im Kampf um „Exzellenz“-Titel
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14:31 10.12.2018
Exzellende Ausbildung? Studierende in der TU Dresden. Quelle: Arno Burgi/dpa (Symbolfoto)
Dresden

Es geht um mehr als 200 Seiten, die viel Geld wert sind. Die TU Dresden (TUD) hat ihren Antrag als Exzellenzuniversität beim Wissenschaftsrat in Köln eingereicht. Das teilte die Hochschule am Montag mit. Im Idealfall sei dieses Strategiepapier für Vorhaben bis 2026 rund 105 Millionen Euro Förderung wert.

Ende September hatte die TU bereits eine Hürde im Ringen um den Status „Exzellenzuniversität“ genommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte drei der sechs Bewerbungen aus Dresden zu „Exzellenzclustern“ ausgewählt.

Zeitgleich zur Abgabe des Exzellenzantrags startet die TU Dresden ihre öffentliche Kampagne „UNSERE UNI“, bei der Mitarbeiter für die Einrichtung werben. Das Motiv zeigt Prof. Frank Fitzek, Inhaber der Deutsche Telekom Professur für Kommunikationsnetze. Quelle: TU Dresden/Jan Gutzeit

Die Cluster „Physik des Lebens“, „Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien“ sowie das „Zentrum für taktiles Internet“ werden in den nächsten sieben Jahren jeweils bis zu 10 Millionen Euro jährlich für die Forschung erhalten. Bewerbungsvoraussetzung für den Titel „Exzellenz-Uni“ sind mindestens zwei Exzellenzcluster.

„Ein hartes Stück Arbeit, auf das wir stolz sein können, liegt hinter uns“, zeigt sich TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen jetzt über den Antrag erleichtert. Mehr als zwei Jahre sei an dem Antrag gearbeitet worden: Rund 1000 Menschen hätten in Arbeitsgruppen, Zukunftslaboren, Befragungen, Sitzungen und Klausurtagungen direkt daran mitgewirkt, viele weitere waren punktuell oder indirekt beteiligt.

Meilenstein im Bewerbungsverfahren

Gleichwohl ist der Antrag nur ein Meilenstein im Bewerbungsverfahren. Im Februar 2019 kommen internationale Gutachterinnen und Gutachter zur Vor-Ort-Begutachtung an die TUD. Zusammen mit dem Antrag ist diese sogenannte Begehung ein entscheidendes Element in der Entscheidung, ob die TUD weiterhin eine Exzellenzuniversität sein wird. „Unser Status als Exzellenzuniversität hat uns viele finanzielle und gestalterische Spielräume eröffnet, die wir ohne diesen Titel nicht gehabt hätten“, betont Prof. Müller-Steinhagen. Die aktuelle Förderrunde hat dabei noch eine Besonderheit. Sie ist auf Dauer angelegt. Nach sieben Jahren Förderung erfolgt keine erneute Bewerbung, sondern eine Evaluation.

Zeitgleich zur Abgabe des Exzellenzantrags startet die TU Dresden ihre öffentliche Kampagne „UNSERE UNI“. Sie begleitet die Bewerbungsphase bis zur Exzellenzentscheidung am 19. Juli 2019. Studierende, Mitarbeiter und Hochschullehrer zeigen für ihre Universität Gesicht und animieren andere Menschen innerhalb und außerhalb der TUD, ebenfalls ihre Unterstützung für die Bewerbung öffentlich zu zeigen. Seit dem 10. Dezember sind auf einem Riesenbanner am Hörsaalzentrum, den Flaggen vor dem Rektoratsgebäude und der eigens eingerichteten Kampagnen-Webseite www.unsere-uni-tud.de vielfältige Gesichter der TU Dresden zu sehen.

„Ein Ziel der Exzellenzstrategie ist, Universitäten sichtbarer zu machen“, so der Rektor. „Dies setzen wir um in Forschung und Lehre, aber eben auch in unserem öffentlichen Auftritt.“

Von I.P.

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