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Lokales Nächster Abschnitt der Großenhainer Straße wird saniert
Dresden Lokales Nächster Abschnitt der Großenhainer Straße wird saniert
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07:54 01.08.2018
Am Trachenberger Platz werden Autos auch nach dem Ausbau in beiden Fahrtrichtungen neben die Straßenbahn passen. Im übrigen Abschnitt müssen sich Bahnen und Autos in stadtauswärtiger Richtung meist eine Fahrbahn teilen. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Die Großenhainer Straße soll saniert werden. Für den Abschnitt zwischen Riesaer Straße und Trachenberger Platz gibt es nun eine Planung, die Mitte August der Ortsbeirat Pieschen und der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr beschließen sollen. Es drängt die Zeit: Wenn in fünf Jahren die ersten breiteren Stadtbahnwagen in Dresden eintreffen, sollen sie nach dem Willen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zuerst auf der Linie 3 zum Einsatz kommen (DNN berichteten). Noch können sie aber die Großenhainer Straße abgesehen auf einen kleinen Abschnitt von der Hansastraße bis zum Großenhainer Platz nicht befahren, weil die Gleise zu dicht aneinander liegen. Gerade diese Strecke wird jedoch nicht nur zum Betrieb der Linie 3, sondern auch als Zufahrt zum Betriebshof Trachenberge benötigt, der eines von zwei Straßenbahndepots in Dresden darstellt. Ausbaupläne gibt es bereits für die Unterführung der Hansastraße unter den Neustädter Bahnhof. Das Nadelöhr dort soll 2020 saniert werden.

Geplant ist der rund 3,84 Millionen Euro teure Ausbau der Straße auf etwa 650 Meter Länge. Dabei wird auch die Haltestelle „Zeithainer Straße“ durch das Anheben der Fahrbahn barrierefrei ausgebaut, so wie es am Trachenberger Platz bereits geschehen ist. 2200 Menschen steigen dort jeden Tag ein oder aus. Die sich am zum Bahnhof Neustadt gelegenen Ausbauende anschließende Haltestelle „Liststraße“ ist als Haltestelleninsel ebenfalls bereits barrierefrei.

Gute Nachrichten bedeuten die Ausbaupläne auch für Radler: Sie werden künftig auf einem 1,85 Meter breiten Radfahrstreifen auf der Fahrbahn geführt. Bisher müssen sie entlang der Großenhainer Straße ständig wechseln, mal schwimmen sie im Straßenverkehr mit, mal müssen sie sich mit Fußgängern den Gehweg teilen, mal haben sie einen Radstreifen auf dem Gehweg. „Breite Radfahrstreifen auf der Fahrbahn stellen gegenüber dem Status quo eine erhebliche Verbesserung dar“, lobt daher SPD-Ortsbeirat Stefan Engel diese Pläne. Die Straßenbahngleise bleiben wie bisher auch überfahrbar.

Das ist vor allem in Fahrtrichtung Trachenberger Platz nötig. Dort bleibt, zumal auch die Straßenborde im Wesentlichen nicht versetzt werden sollen, nicht viel Platz zwischen Radstreifen und Straßenbahngleisen. Autofahrer müssen also künftig die Gleistrasse mitnutzen, bisher können sie zumeist mehr oder weniger knapp an den Bahnen vorbeifahren. Laut einer Verkehrssimulation sind dadurch jedoch keine größeren Probleme zu erwarten, zumal auch die Verkehrsprognose 2030 von einem sinkenden Aufkommen des Kraftverkehrs in dem Abschnitt ausgeht. Von derzeit 17 500 Fahrzeugen am Tag soll er auf etwa 14 500 Autos täglich sinken.

In Richtung Neustädter Bahnhof – der für Pendler im morgendlichen Berufsverkehr wichtigeren Fahrtrichtung – sind zwischen dem Trachenberger Platz und der Zeithainer Straße und ab der Weinböhlaer Straße wenigstens 2,25 Meter Platz. Das soll Nahverkehr und Individualverkehr entflechten und gegenseitige Behinderungen minimieren.

Dafür muss am Trachenberger Platz jedoch beidseitig das Straßenbord etwas versetzt und die Straßenentwässerung umgebaut werden. Außerdem müssen zwischen Trachenberger Platz und Zeithainer Straße fünf Straßenbäume gefällt werden. Aus Platzgründen könne es nicht für jeden von ihnen Neupflanzungen in dem Abschnitt geben, heißt es in der Beschlussvorlage. Außerdem werden einige Fahrleitungsmasten versetzt.

Der SPD-Orstverein Pieschen will über die Umbaupläne am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr im SPD-Bürgerbüro an der Oschatzer Straße 3 mit Interessierten diskutieren. Eine Anmeldung dafür ist nicht nötig.

Von Uwe Hofmann

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