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Lokales Nach dem Terror von Hanau: Mahnwache gegen rechte Gewalt in Dresden
Dresden Lokales Nach dem Terror von Hanau: Mahnwache gegen rechte Gewalt in Dresden
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21:37 20.02.2020
Die Teilnehmer der Mahnwache entrollten zu Beginn auf dem Jorge-Gomondai-Platz mehrere Transparente. Quelle: Felix Franke
Dresden

Bei einer Mahnwache für die Opfer der Morde in Hanau haben sich am Abend einige hundert Menschen auf dem Jorge-Gomondai-Platz in Dresden versammelt. Dazu aufgerufen hatte die Initiative „Hope – fight racism“ in Zusammenarbeit mit dem sächsischen Flüchtlingsrat, der Opferberatungsstelle RAA Sachsen sowie einigen anderen Gruppen. „Wir wollen unsere Solidarität und unser Mitgefühl mit den Angehörigen, Familien und Freunden sowie den Verletzten ausdrücken“, sagte Thomas Hoffmann vom Flüchtlingsrat. Gleichzeitig wollten die Veranstalter auch auf die Kontinuität von rechter und rassistischer Gewalt in Deutschland aufmerksam machen.

„Rassismus ist das Gift unserer Gesellschaft“

Waren es zu Beginn nur einige wenige Menschen, nahm die Teilnehmerzahl stetig zu. Kurz nach der Eröffnung folgten Redebeiträge, unter anderem von Albrecht Pallas (SPD), der erklärte, dass die Tat von Hanau in rassistischen Gedanken fußte, die zu rassistischen Morden führten. „Rassismus ist das Gift unserer Gesellschaft, der Rassismus in den Köpfen so vieler. Und die Gesellschaft muss sich dagegen wehren.“

Vollkommen still war es bei einer Schweigeminute für die Opfer, nur der Verkehrslärm war zu vernehmen. Im Anschluss zogen die Teilnehmer über den Carolaplatz in die Altstadt.

Die Mahnwache in Dresden war nur eine von vielen, die sich spontan deutschlandweit als Reaktion auf die Ereignisse in Hanau zusammenfanden.

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