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Lokales Nach Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst – Weitere Lehrerstreiks nicht ausgeschlossen
Dresden Lokales Nach Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst – Weitere Lehrerstreiks nicht ausgeschlossen
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19:16 09.09.2015
Von Julia Vollmer
Quelle: Julia Vollmer

Rückwirkend zum 1. Januar bekommen die Angestellten des öffentlichen Dienstes zwar 2, 65 Prozent mehr Lohn, zum 1. Januar 2014 dann noch einmal 2, 95 Prozent. Der geforderte Einstieg in eine tarifvertragliche Eingruppierung von Lehrkräften wurde aber nicht vereinbart.

„Wir sind enttäuscht, dass es nicht zu Einigung bei der tarifvertraglichen Eingruppierung gekommen ist“, so Jens Weichelt, Landesvorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes gegenüber DNN-Online. Man wolle in dieser Woche die Mitglieder des Sächsischen Lehrerverbandes befragen, wie es in Zukunft weitergehen solle. Weitere Arbeitskämpfe schließt Weichelt nicht aus.

Weitere Ergebnisse der Verhandlungen sind die Erhöhung der Azubi-Gehälter um 50 Euro rückwirkend zum 1. Januar 2013 sowie um 2,95 Prozent zum 1. Januar 2014. Außerdem sollen die Auszubildenden nach einer erfolgreichen Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Unabhängig von ihrem Alter und Dienstjahren haben künftig alle Angestellten im öffentlichen Dienst Anspruch auf 30 Tage Urlaub pro Jahr.

„Den dringend benötigten Lehrernachwuchs gewinnt man nicht, indem man seine Lehrer in niedrigere Gehaltsgruppen eingruppiert, nicht verbeamtet und als Kostenfaktor betrachtet“, so Weichelt. Ähnlich äußerte sich auf Anfrage auch GEW-Sprecher Jürgen Thamm. Die Bildungsgewerkschaft (GEW) sieht in der Gehaltserhöhung einen Erfolg, doch das Hauptziel der Eingruppierung habe man verfehlt, so Thamm. Am Mittwoch wollen sich die Mitglieder der GEW zusammenfinden, um über weitere Maßnahmen zu beraten.

Julia Vollmer

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