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Lokales Nach Landtagswahl: #Unteilbar warnt Politik vor Zusammenarbeit mit der AfD
Dresden Lokales Nach Landtagswahl: #Unteilbar warnt Politik vor Zusammenarbeit mit der AfD
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11:37 05.09.2019
Rund 40 000 Menschen waren Ende August in Dresden auf die Straße gegangen. Quelle: Archiv/Dietrich Flechtner
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Dresden

Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg hat das Bündnis #Unteilbar eine unverminderte Fortsetzung des En­gagements für eine offene und solidarische Gesellschaft an­gekündigt. Die Er­gebnisse der Wahlen in beiden Bundesländern seien eine klare Bedrohung der Demokratie und der freien Zivilgesellschaft, heißt es in einem Schreiben.

Das Bündnis, das En­de August in Dresden bei einer De­monstration rund 40 000 Menschen auf die Straße gebracht hatte, will eigenen Angaben nach weiter an der Seite der Vereine, Or­ganisationen und Einzelpersonen stehen, die vor Ort soziale Gerechtigkeit, gleichberechtigte Teilhabe und Menschenrechte un­eingeschränkt verteidigen.

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„Die große #Unteilbar-Demo am 24. August in Dresden war eine ernst gemeinte Ansage“, er­klärt Bündnissprecherin Ana-Cara Methmann. Das Bündnis be­ruft sich vor allem auf das starke Abschneiden der AfD.

„Mit Neonazis und Faschisten darf es keine Zusammenarbeit geben“

„Mit großer Sorge blicken wir auf die zu­nehmende Normalisierung rassistischer und nationalistischer Po­sitionen, die sich in Stim­mener­gebnissen von weit über 20 Prozent für die AfD widerspiegelt“, erklärt Ario Mirzaie vom Bündnis. „Al­­­len demokratischen Kräften muss klar sein: Mit Neonazis und Faschisten darf es keine Zusammenarbeit geben.“

Zu­gleich fordern die Vertreter von #Unteilbar die Politik auf, Projekte, die sich für politische Bildung und kulturelle Vielfalt einsetzen, stärker zu unterstützen. Die Landespolitik müsse ih­ren Kurs korrigieren. Schon jetzt beklagen viele Organisationen Einschränkungen ihrer Ar­beit, et­wa weil Mittel gekürzt werden.

Von seko