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Lokales Nach Dresdner Pegida-Demo: Neue Ermittlungen gegen Festerling?
Dresden Lokales Nach Dresdner Pegida-Demo: Neue Ermittlungen gegen Festerling?
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10:03 19.01.2016
Pegida-Anhänger hinter der Polizeikette Quelle: DNN
Dresden

Nach der Pegida-Demo am Montagabend hat die Polizei Dresden eine Aussage der Pegida-Rednerin Tatjana Festerling der Staatsanwaltschaft Dresden zur rechtlichen Würdigung vorgelegt. Festerling hatte die Regierungsparteien als Nazis von heute bezeichnet.

Am Abend hatten rund 400 Menschen friedlich gegen den erneuten Pegida-Aufmarsch demonstriert. Erstmals startete die Gegendemo von „Gepida“ auf dem Theaterplatz. Von dort aus ging es über Landtag, Haus der Presse und Ostraallee zum Postplatz, von wo aus ein Teil der Menschen zu einer angezeigten Mahnwache am Dr.-Külz-Ring weiterzog. Dort wurde lautstark gegen die laut „Durchgezählt“ rund 3500 bis 4000 vorbei ziehenden Teilnehmer von Pegida demonstriert. Obwohl beide Gruppen kaum zehn Meter voneinander entfernt standen, blieb es friedlich. Lediglich einige Schneebälle flogen bei frostigen Temperaturen zwischen beiden Seiten umher. Handgreiflichkeiten gab es nicht. Der Darstellung der Gegendemonstranten, Pegida sei blockiert worden, widersprach die Polizei. Es sei von Anfang an geplant gewesen, dass Pegida in die Seestraße abbiegt.

Theaterplatz, Neumarkt, Dr.-Külz-Ring: die Bilder des Demo-Abends am 18. Januar

Da die Gegendemonstranten den Theaterplatz zugesprochen bekommen hatten, traf sich das islam- und asylfeindliche Bündnis dieses Mal auf dem Neumarkt. Dort betonte Pegida-Frontfrau Festerling die Gemeinsamkeiten von Pegida und AfD. Außerdem empörte sie sich darüber, dass der Deutsche Journalistenverband und die Zeitungsverleger ihre Rede vor Wochenfrist in Leipzig kritisiert hatten. Damals hatte Festerling gesagt, Bürger bei klarem Verstand würden die Eliten mit Mistgabeln aus Parlamenten und ... Pressehäusern prügeln. Nach der Rede gingen mehrere Strafanzeigen gegen Festerling ein, für Festerling nach eigenem Bekunden eine „Frechheit“.

Am Montag hatte sich auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich mit scharfen Worten gegen Pegida gestellt. Pegida werde ein Fall für die Justiz und die Strafverfolgungsbehörden, so der CDU-Politiker weiter. „Pegida ist nicht nur ausländerfeindlich, sondern ruft jetzt auch zu Gewalt gegen andere auf. Die Bewegung, die sich öffentlich friedlich gibt, hat sich jetzt entlarvt“, sagte er gegenüber der Zeitung „Die Welt“.

cs/sl/dpa

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