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Lokales Mysteriöses Pinguinsterben im Dresdner Zoo: Nur drei der 16 Frackträger sind noch am Leben
Dresden Lokales Mysteriöses Pinguinsterben im Dresdner Zoo: Nur drei der 16 Frackträger sind noch am Leben
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21:22 09.09.2015
Quelle: Christin Grödel

Zootierarzt Dimitri Widmer kann sich die Sache nicht erklären. „Wir haben alle toten Tiere zur Sektion eingeschickt – in die Leipziger Uni, nach Hannover, Berlin, München und natürlich in die Landesuntersuchungsanstalt hier in Dresden“, berichtet er. Todesursache seien entweder Pilzbefall der Atemorgane oder bakterielle Infekte gewesen. Gesunde Pinguine würden daran aber normalerweise nicht gleich zugrunde gehen.

„Wir sind im Moment mit unserem Latein am Ende“, sagt Dimitri Widmer. Man habe das mit bestem Trinkwasser gefüllte Wasserbecken, die Rohrleitungen und das Filtersystem gründlichst gereinigt und desinfiziert. Vielleicht versteckten sich ja noch Keime in irgendeinem Winkel der Anlage, vermutet der Tierarzt.

Den drei verbliebenen Pinguinen geht es inzwischen wieder gut: „Sie waren auch schwer erkrankt, haben aber Antibiotika und Vitamine bekommen und sind jetzt wieder auf dem Damm“, sagt Widmer. Sie dürften allerdings das Haus derzeit nicht verlassen. Auf seine Pinguine ganz verzichten will der Zoo aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. „Wir warten jetzt erst einmal ab“, meint der Tierarzt. Im Sommer sei ein Transport eher stressig für neue Tiere. Außerdem wolle man die Frackträger keinem Risiko aussetzen. Eine Entscheidung falle voraussichtlich im Herbst.

Katrin Richter

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