Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Modernste Technik für Dresdner Feuerwehr
Dresden Lokales Modernste Technik für Dresdner Feuerwehr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:22 21.06.2019
Stolz wie Bolle: Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden posieren vor ihren neuen Fahrzeugen an der Feuerwache Übigau. Quelle: Anja Schneider
Anzeige
Dresden

Über neue Fahrzeuge darf sich die Feuerwehr Dresden freuen. Der Sicherheitsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) übergab sie am Donnerstag den Einsatzkräften. „Die regelmäßige Investition der Landeshauptstadt Dresden in moderne Einsatztechnik der Feuerwehr Dresden schafft die Grundvoraussetzung für die hervorragende Einsatzbereitschaft der Kameraden der Dresdner Berufs- und Stadtteilfeuerwehr“, sagte er. Die In­betriebnahme von sechs neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugen ermögliche, dass die noch aus den 1990ern stammenden, ältesten im Einsatzdienst befindlichen Fahrzeuge in den Ruhestand geschickt werden können.

Die sechs hochmodernen Fahrzeuge gehen in fünf Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr in den Dienst. Ein weiteres wird zukünftig als Reservefahrzeug der Einsatzkräfte eingesetzt. Gegenüber der Vorgängergeneration aus dem Baujahr 2012 verfügen die neuen Fahrzeuge über größere Tanks für Löschwasser und Schaummittel, weshalb sie flexibler und effektiver einsetzbar seien. Im Sinne des Umweltschutzes entsprechen sie au­ßerdem der aktuellen Euro-sechs-Abgasnorm.

Anzeige
Clemens Schmidt und seine Kollegen sind damit bestens auf Notfälle vorbereitet. Quelle: Anja Schneider

Sechs Stadtteilfeuerwehren erhalten unterdessen ähnlich moderne Hilfeleistungslöschfahrzeuge, die vorher bei der Berufsfeuerwehr stationiert waren. Die alten Fahrzeuge der Stadtteilfeuerwehren hätten laut den Verantwortlichen ausgedient und entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Außerdem übergab Detlef Sittel der Feuerwehr Dresden einen Einsatzleitwagen Umweltschutz. Dieses Fahrzeug wird künftig an der Feuerwache Übigau stationiert sein. Er kommt zum Einsatz, wenn Schad- oder Gefahrstoffe aufgrund eines Unfalls oder einer Havarie Menschen, Tiere oder Umwelt gefährden. Das Fahrzeug bringt spezielle Analyse- und Messgeräte und besonders geschultes Personal zu den Einsatzorten. Mit modernster Technik kann es Gefahrstoffe identifizieren und auch einige Feststoffe und Flüssigkeiten bestimmen. Es ersetzt seinen elf Jahre alte Vorgänger, der künftig in die Reserve wandert.

Die Landeshauptstadt Dresden investierte rund 2,7 Millionen Euro in diese Neuausstattung. Der Freistaat förderte die Anschaffungen mit eineinhalb Millionen Euro.

Von Carl Gruner