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Lokales Millionen für das Kraftwerk Mitte
Dresden Lokales Millionen für das Kraftwerk Mitte
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12:44 05.03.2016
Rechts der Theaterbau, links die Gebäude der Drewag.  Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

 Die Dresdner Stadtwerke Drewag investieren bis zum nächsten Jahr 8,5 Millionen Euro in die Sanierung der Gebäude 2.1 bis 2.4 auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte. In diese Gebäude direkt neben dem Theaterneubau für Staatsoperette Dresden und Theater Junge Generation (tjg) sollen das Heinrich-Schütz-Konservatorium und die Puppentheatersammlung des Freistaats Sachsen einziehen. Ursprünglich war die Drewag von Sanierungskosten in Höhe von 10,3 Millionen Euro ausgegangen. Dabei sollten drei Millionen Euro Städtebaufördermittel fließen.

Nach einer vertieften Planung steht nun fest: Der Kostenrahmen ist nicht zu halten. Brandschutzkonzept und Belange des Denkmalschutzes führen zu einer Steigerung der Gesamtkosten auf 12,1 Millionen Euro. Damit lässt sich das Projekt mit einer geplanten Miete von 8,50 Euro pro Quadratmeter nicht refinanzieren. Deshalb soll die Stadt in die Bresche springen und den Fördermittelzuschuss auf 3,6 Millionen Euro aufstocken. Das würde es der Drewag ermöglichen, den Mietern eine durchschnittliche Miete von 9 Euro pro Quadratmeter anzubieten und so die beiden Institutionen am Kraftwerk Mitte zu halten.

Der Stadtrat soll die Erhöhung des Zuschusses beschließen. Das Geld dafür kommt pikanterweise aus Mitteln, die eigentlich ins städtische Vorhaben Theaterneubau fließen sollten. Das Innenministerium hatte für die neuen Bühnen rund 3,2 Millionen Euro Fördermittel wegen vermeintlicher Verstöße gegen das Vergaberecht gestrichen. Das Geld bleibt der Stadt immerhin erhalten und kann im Fördergebiet verwendet werden (DNN berichteten). Das Stadtplanungsamt will mit den Mitteln den Ausbau des Kraftwerkgeländes weiter vorantreiben. So soll die Drewag neben Mitteln für Haus 2.1 bis 2.4 auch 1,5 Millionen Euro Zuschuss für die Sanierung von Umspannwerk und Reaktanzenhaus erhalten. Für die Gestaltung der Außenanlagen rund um Staatsoperette und tjg sollen 550 000 Euro fließen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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