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Lokales Milliarden für den ÖPNV – doch nicht für Dresden
Dresden Lokales Milliarden für den ÖPNV – doch nicht für Dresden
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15:21 04.12.2019
Mit 300 Millionen Euro förderte der Bund den ÖPNV in diesem Jahr. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Dresden

So viel Geld hat der Bund noch nie für den „Öffentlichen Personennahverkehr“ (ÖPNV) bereitgestellt, sagt Andreas Hemmersbach, Finanzvorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB).300 Millionen Euro sind in diesem Jahr geflossen, 665 Millionen sollen es bereits nächstes Jahr werden, dann eine Milliarde Jahr für Jahr bis 2024. Ab 2025 sind sogar zwei Milliarden Euro vorgesehen. Mit einem jährlichen Zuschlag von 2,5 Prozent ab 2026.

Förderkatalog umfasst Grunderneuerung und Modernisierung, Haltestellen sowie Kapazitätserhöhungen

Nicht nur die üppige Ausstattung des Förderprogramms erfreut den Vorstand, sondern auch der Förderkatalog. Der Bund fördert nicht mehr nur Strecken mit eigenem Gleisbett. Geld soll künftig auch für Grunderneuerung und Modernisierung, Haltestellen sowie Kapazitätserhöhungen fließen. „Das sind Begriffe, die für uns extrem spannend sind“, sagt Hemmersbach. „Auf diesen Zug müssen wir aufspringen.“ Zumal nicht nur 60 Prozent, sondern bis zu 75 Prozent Bundesmittel für Projekte in Aussicht stehen.

Der DVB fordert einen Dialog mit Stadtverwaltung und den Landesbehörden. „Wir müssen überlegen, wie wir mit den erweiterten Fördertatbeständen umgehen.“ Die Verkehrsbetriebe könnten zwei Module einbringen: Die Modernisierung der Hauptachsen wie die Reicker Straße oder die Blasewitzer Straße und Kapazitätserweiterungen auf den Linien 3 und 7. „Gerade die 7 passt doch wie gemalt in so ein Bundesprogramm“, findet der DVB-Vorstand.

Die Realität sei aber eine andere: Bisher habe Sachsen kein einziges neues Vorhaben für das Programm angemeldet. Das müsse sich schnell ändern, wenn die Stadt im Wettrennen um die Fördermittel nicht leer ausgehen soll. „Wir müssen sehen, wie wir für Dresden Bewegung in die Sache bekommen können.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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