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Lokales Merkel in Dresden: Brauchen rechtliches Regelwerk für Digitalisierung
Dresden Lokales Merkel in Dresden: Brauchen rechtliches Regelwerk für Digitalisierung
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12:03 20.06.2019
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Konferenz "Morals & Machines" in der Frauenkirche. Quelle: dpa
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Dresden

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält in Sachen Digitalisierung ein rechtliches Regelwerk für Europa für unverzichtbar – analog etwa zur Datenschutzgrundverordnung. „Es darf nur nicht so lange dauern“, sagte sie am Mittwoch bei der Konferenz „Morals&Machines“ in der Dresdner Frauenkirche. Wichtig sei, dass sich die Europäische Union auch bei der Digitalisierung ihren eigenen Weg erarbeitet. Dazu gehörten soziale und Steuermodelle sowie die ethischen Grundlagen und auch die Frage, wie damit Geld verdient wird. „Europa muss definieren, was ist uns wichtig.“

Der Weg in die digitale Gesellschaft müsse fortgesetzt werden – und es müsse dafür Ideen geben, sagte Merkel. An manchen Stellen gebe es zu viele Sorgen, und es fehle zuweilen an der Bereitschaft, den Rohstoff Daten zu nutzen. „Wir sind fast schneller am Überlegen, welche Leitplanken wir bauen, bevor wir fröhlich mit Daten umgehen.“ Auch die Künstliche Intelligenz sei „ein großes Abenteuer“. Es dürfe nicht nur von Ingenieuren, sondern über alle Wissenschaften hinweg erforscht und beobachtet werden, vor allem den Sozialwissenschaften.

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Am Rande des Besuchs der Kanzlerin in Dresden hatte es auf dem Neumarkt Proteste gegeben. Etwa 150 Personen waren der Einladung der AfD Dresden gefolgt und demonstrierten gegen Merkels Flüchtlingspolitik.

Proteste bei Kanzlerin-Besuch in Dresden

Von dpa