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Lokales Mehr Unfälle auf dem Dresdner Elbradweg
Dresden Lokales Mehr Unfälle auf dem Dresdner Elbradweg
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14:46 01.08.2017
So selten ist der Elberadweg selten. Entsprechend gibt es regelmäßig Unfälle.
So selten ist der Elberadweg selten. Entsprechend gibt es regelmäßig Unfälle. Quelle: Archiv
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Dresden

Die Zahl der Unfälle auf dem Dresdner Elberadweg ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Laut Zahlen der Polizeidirektion Dresden kam es im Vorjahr zu 63 Unfällen. Ein Jahr zuvor waren es nur 37. Auf dem linkselbischen Ufer kracht es dabei deutlich häufiger (39 Mal) als auf dem rechten Ufer (24 Mal). Als Unfallschwerpunkt nennen die Beamten den Bereich unterhalb des Schillergartens am Blauen Wunder, wo Fahrradfahrer nicht nur mit Fußgängern, sondern auch mit Autos ins Gehege kommen.

Bei 51 Unfällen kamen Menschen zu Schaden, teilten die Beamten mit. Bei fast jedem zweiten Unfall war ein Auto beteiligt, neun Mal kam es zu Zusammenstößen zwischen Fahrradfahrern und in 14 Fällen zu Unfällen mit Fußgängern, listet die Stadtverwaltung unter Berufung auf die Polizeistatistik auf.

Nach Bekanntwerden der Zahlen fordert der ADFC einmal mehr bauliche Veränderungen am Unfallschwerpunkt Blaues Wunder. „Unterhalb des Blauen Wunders muss der Baubürgermeister nun zügig handeln“, sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden. Die Fahrradlobbyisten fordern Poller am Radweg, damit nicht länger Autos den Elberadweg kreuzen, um unterhalb der Brücke zu parken.

Die Stadt selbst hat seit Anfang 2016 keine Maßnahmen zur Reduktion der Unfallzahlen durchgeführt, teilte Oberbürgermeister Dirk Hilbert auf eine Stadtratsanfrage hin mit. Auch in Sachen Ausbau des Elberadweges tue sich aktuell nicht viel. An mehreren Stellen laufen noch die Planungen. Zumindest im Bereich Altwachwitz soll es rechtselbisch im kommenden Jahr losgehen.

Von sl

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