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Lokales Mehr Platz für Schnäppchen – Milchwerk mit neuen verkaufsräumen in Dresden
Dresden Lokales Mehr Platz für Schnäppchen – Milchwerk mit neuen verkaufsräumen in Dresden
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11:30 06.12.2019
Geschäftsführerin Stefanie Kaiser hat nun noch mehr Platz, im herkömmlichen Handel aussortierte Ware zu verkaufen. Quelle: Foto: Sabine Mutschke
Dresden

Nach dreimonatiger Umbauzeit feierte der Sonderpostenmarkt Milchwerk an der Kesselsdorfer Straße 25 gestern seine Neueröffnung. Der Laden ist nun mehr als doppelt so groß und bietet auf 125 Quadratmetern jede Menge günstige Lebensmittel an. Die Unternehmer nutzten die Bauarbeiten auf der Straße vor dem Laden für den eigenen Umbau. Durch die neu gewonnene Fläche konnte die Anzahl der Tiefkühltruhen von zwei auf sechs aufgestockt werden und auch das Lager verfügt nun über eine Tiefkühlzelle. Dort können nun vor allem mehr Pizzen gelagert werden.

Der Umbau kostete rund 80 000 Euro. Vorher zählte das Unternehmen zwischen 200 und 250 Kunden pro Tag. Zwei Mitarbeiter sowie Aushilfen kümmern sich um den täglichen Betrieb. Das Milchwerk bietet Lebensmittel an, für die es im herkömmlichen Handel keinen Platz mehr gibt. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein: Manchmal ist der Joghurtbecher eingedellt oder der Strichcode nicht mehr lesbar und prompt ist die Ware für normale Supermärkte unbrauchbar. Trotzdem sind die Waren zu schade zum Wegwerfen: „Der Inhalt der Packungen ist qualitativ einwandfrei und entspricht in jedem Fall den Vorgaben der Lebensmittelüberwachung“, sagt Geschäftsführerin Stefanie Kaiser.

Nicht nur beschädigte Ware wird im Milchwerk verkauft. Das Unternehmen bezieht auch Waren aus Überproduktionen von Herstellern. Rund die Hälfte der Waren sind Milch- und Molkereiprodukte. Außerdem gibt es Fleisch- und Wurstwaren, Tiefkühlkost, Süßwaren und Getränke. Wer hier einkauft, spart in der Regel bis zu 70 Prozent gegenüber einem Einkauf in anderen Supermärkten. „Wer bewusst im Milchwerk kauft, konsumiert Lebensmittel, welche die Hersteller meist entsorgen müssten“, sagt Kaiser. Weitere Milchwerk-Filialen gibt es in Niedersedlitz, Zschertnitz und Johannstadt.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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