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Lokales Mehr Kurzarbeitergeld im Kfz-Handwerk – Dresden profitiert kaum
Dresden Lokales Mehr Kurzarbeitergeld im Kfz-Handwerk – Dresden profitiert kaum
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08:00 26.03.2020
In Sachsen werde eine Aufstockung auf 90 Prozent des üblichen Nettoentgelts vorgenommen. Quelle: Arno Burgi/dpa
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Dresden

Am 20. März haben sich IG Metall und die Tarifgemeinschaft Mitteldeutsches Kraftfahrzeuggewerbe auf Ergänzungen zur Einführung von Kurzarbeit in der Zeit der Corona-Pandemie geeinigt.

„Dadurch gibt es im Kfz-Handwerk ab sofort eine bessere tarifliche Bezahlung bei Kurzarbeit als im Gesetz derzeit vorgesehen. Zugleich wurde die Einführungsfrist auf drei Tage verkürzt“, teilt die IG Metall mit.

Nur für Mitgliedsbetriebe der Tarifgemeinschaft

In Sachsen werde eine Aufstockung auf 90 Prozent des üblichen Nettoentgelts vorgenommen, so Bodo Grzonka, Verhandlungsführer für die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Konkret sind das für Gesellen rund 320 bis 475 Euro netto mehr im Monat. Ein sehr wichtiger Beitrag, um eine private Pleite zu verhindern.“

Allerdings gilt diese Vereinbarung nur für die Mitgliedsbetriebe der Tarifgemeinschaft. „Das sind vorwiegend die großen Häuser, bei uns im Stadtgebiet maximal eine Handvoll Betriebe“, weiß Gabriela Msuya, Geschäftsführerin der Innung des Kraftfahrzeughandwerks der Region Dresden.

Die Aufstockung müsse von den Unternehmen selbst finanziert werden. „So gesehen ist es bitter für die Arbeitnehmer der vielen kleine Betriebe, aber gleichzeitig wären hier die Arbeitgeber ganz schnell an ihren finanziellen Grenzen, wenn sie die Aufstockung selbst finanzieren müssten. Wir hoffen daher für alle noch auf eine Aufstockung, die über die Agenturen oder andere Töpfe finanziert wird“, so Gabriela Msuya gegenüber DNN.

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