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Lokales Maxim-Gorki-Straße in Pieschen soll zusätzliche Ampel bekommen
Dresden Lokales Maxim-Gorki-Straße in Pieschen soll zusätzliche Ampel bekommen
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18:24 04.12.2019
Die Maxim-Gorki-Straße soll in Höhe der Döbelner Straße eine neue Fußgängerampel bekommen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Maxim-Gorki-Straße bekommt eine neue Ampel. Sie soll es vor allem Schulkindern ermöglichen, auf Höhe der Kreuzung mit der Döbelner Straße leichter über die Straße in Pieschen zu gelangen, wie Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf eine Anfrage des SPD-Stadtrats Stephan Engel mitteilt. „Aufgrund des Planungsstandes“ könne noch nicht abgesehen werden, wann die Ampel gebaut wird und was sie kostet, räumte Hilbert allerdings ein.

In dem Abschnitt zwischen Trachenberger und Radeburger Straße liegen mit dem „Beruflichen Schulzentrum für Gesundheit und Soziales“ sowie dem Förderzentrum für Hörgeschädigte schon seit Längerem zwei große Bildungseinrichtungen. Vor zwei Jahren wurde oberhalb der Hörgeschädigtenschule noch der Neubau der 147. Grundschule eingeweiht. „Wenn Schulen saniert, ausgebaut oder gar neu geschaffen werden, muss auch das Umfeld entsprechend angepasst werden“, sagt Stadtrat Engel. „Der Bildungscampus Am Weinberg muss endlich barrierefrei und sicher erschlossen werden.“

Maxim-Gorki-Straße ist Hauptverkehrsader

Hintergrund ist, dass die Maxim-Gorki-Straße trotz ihres teils schmalen Querschnitts eine Hauptverkehrsader ist, die die Großenhainer Straße und den Autobahnzubringer Radeburger/Hansastraße verbindet. Knapp 11 000 Fahrzeuge nutzen sie täglich, wobei der Schwerlastanteil mit fünf Prozent vergleichsweise hoch ist. Außerdem verkehren dort die Buslinien 64 und 70. Die Fußwege sind teils schmal und uneben. Da beiderseits geparkt werden darf, ist es gerade für kleinere Kinder schwer, über die Straße zu gelangen.

Tempo-30-Zone vor Hörgeschädigtenschule reicht nicht

Die Verkehrsplaner im Rathaus sind deshalb zu der Ansicht gekommen, dass die Tempo-30-Zone vor der Hörgeschädigtenschule allein nicht genügt. Zumal Autofahrer sich dort nicht unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. In der Raserstatistik rangiert der beidseitig aktive Gorki-Straßen-Blitzer traditionell auf einem vorderen Rang. 2018 belegte er mit 7501 erwischten Rasern Platz fünf.

„Barrierefreie und gesicherte Erschließung des Bildungscampus

Auch darüber hinaus wird im Rathaus an einer „barrierefreien und gesicherte Erschließung des Bildungscampus“ gearbeitet. Die Ausweitung der Tempo-30-Zone auf den Abschnitt zwischen Trachenberger und Döbelner Straße, die SPD-Stadtrat Engel ebenfalls fordert, ist jedoch nicht Teil dieser Überlegungen. Die Grundschüler sollten ohnehin nicht die Maxim-Gorki-Straße entlang, sondern über die Trachenberger Straße und die Döbelner Straße zu ihrem Schulhaus gelangen, heißt es zu Begründung. „Dies wird im Schulwegplan der 147. Grundschule so empfohlen, da es im Bereich Maxim-Gorki-Straße/Döbelner Straße gerade in der morgendlichen Spitzenstunde mitunter zu Überstauungen kommt“, teilt Dirk Hilbert dazu mit.

Stadtrat Engel ist da anderer Meinung. An nur wenigen Stellen in Dresden ballten sich Bildungseinrichtungen auf so kleinem Raum wie an dieser Stelle. „Gerade hier sollte die Einführung von Tempo 30 zumindest in den Schulzeiten eine Selbstverständlichkeit sein“, findet er. „Die Verzögerungen für den Auto- und Busverkehr wären überschaubar, da auf einem Teil der Maxim-Gorki-Straße bereits Tempo 30 gilt und nur etwa 250 Meter dazukommen würden.“

Von Uwe Hofmann

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