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Lokales Marieletta führt jetzt Villa Marie und La Villetta in die Zukunft
Dresden Lokales Marieletta führt jetzt Villa Marie und La Villetta in die Zukunft
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16:24 21.01.2019
Die „Villa Marie“ am Blauen Wunder. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Es war ein Paukenschlag, als im Juni die Villa Marie Gastronomiebetriebs GmbH Insolvenz anmelden musste (DNN berichtete). Betroffen waren zum einen das bekannte und beliebte RestaurantVilla Marie“ am Blauen Wunder und das Striesener Feinkost-Restaurant mit Laden „La Villetta“.

„Durch einen Forderungsausfall, bedingt durch die Insolvenz der Piazza Nova Gastronomie GmbH“ habe die „Villa Marie Gastronomiebetriebs GmbH“ ihrerseits Rechnungen nicht bezahlen können, hatte damals Insolvenzverwalter Thomas Beck gegenüber den DNN erklärt. Klaus-Karsten Heidsiek, Geschäftsführer der Piazza Nova Gastronomie GmbH, war gleichzeitig auch Geschäftsführer der Villa Marie GmbH.

Das Ziel von Insolvenzverwalter Thomas Beck war nach eigenem Bekunden von Anfang an eine dauerhafte Lösung zum Erhalt des Betriebes und dessen gastronomischer Einrichtungen. Beide Restaurants blieben auch geöffnet, die Mitarbeiter zogen mit der Geschäftsführung an einem Strang, Lieferanten und viele Gäste blieben der „Villa Marie“ und dem „La Villetta“ treu. Jetzt sind offenbar die Weichen für die Zukunft gestellt.

Blick ins das „La Villetta“ an der Augsburger Straße. Quelle: Dietrich Flechtner

Das ist einem Informationsschreiben zu entnehmen, das in diesen Tagen an die Geschäftskunden des Unternehmens versandt wurde. In diesem heißt es, dass die Gläubigerversammlung einer Übertragung des Geschäftsbetriebes auf die Marieletta Gastronomiebetriebs GmbH zugestimmt habe.

„Damit bleiben die gastronomischen Einrichtungen Villa Marie und La Villetta nebst Cateringservice mit seinen nahezu 40 Mitarbeitern erhalten. Der gesamte Geschäftsbetrieb soll mit Wirkung zum 01.02.2019 auf die neugegründete Gesellschaft übergehen.“

In der Mitteilung steht auch, dass Sebastian Roelke in der neuen Gesellschaft jetzt einzelvertretungsberechtigter alleiniger Geschäftsführer ist. Klaus-Karsten Heidsiek, der die Restaurants einst gegründet hatte, taucht als Geschäftsführer nicht mehr auf.

Sebastian Roelke äußerte sich am Nachmittag im Rahmen einer Pressemitteilung. Das Gastronomieunternehmen habe durch die großen Schäden, die die verheerenden Hochwasser 2002 und 2013 an der „Villa Marie“ hinterließen, nie große Reserven aufbauen können, „so dass ein Ausfall einer Forderung gegen einen großen Kunden im Jahre 2018 eine Insolvenz unvermeidlich machte“.

Durch „den Abschluss langjähriger Mietverträge mit den Eigentümern der Immobilien und den Erwerb des Inventars und der Vorräte vom Insolvenzverwalter Thomas Beck“ sei nun die Basis für den Fortbestand der beiden Restaurants geschaffen worden.

Roelke will, wie er betont, mit seinem Team „den Charakter der Restaurants mit italienischem Flair, vorwiegend italienischen Gerichten, Weine und Grappe erhalten“. Und er hoffe, im Juni 2019 mit seinen Stammgästen den 25. Geburtstag der Villa Marie feiern zu können.

Von Catrin Steinbach

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