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Lokales Malerei & Werbung Werker: Als Märchenonkel und Vitaminveredler gut im Geschäft
Dresden Lokales Malerei & Werbung Werker: Als Märchenonkel und Vitaminveredler gut im Geschäft
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16:34 18.01.2019
Um zu demonstrieren, wie der Laser arbeitet, hat Thomas Werker ein DNN-Logo auf den Apfel graviert. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die meisten haben die Weihnachtsdeko längst wieder verpackt und weggeräumt. Doch für Thomas Werker, Inhaber der Firma Malerei & Werbung Werker in Niedersedlitz, ist nach dem Fest vor dem Fest. Denn das Geschäft mit Weihnachten brummt.

Weihnachtsdeko immer mehr im Kommen

„Weihnachtsdeko ist immer mehr im Kommen“, so die Erfahrung des 41-Jährigen. Das vergangene Jahr sei für ihn und seine Mannschaft erfolgreich wie nie gewesen. „Und wenn es so weiter läuft wie zu Jahresbeginn, dann können wir 2019 vielleicht noch mal eine Steigerung hinlegen“, hofft der Meister im Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerk.

Händler auf Hauptstraße wollen schöner schmücken

Die Chancen stehen aus seiner Sicht gut. Denn die Schillergalerie in Dresden setze in Sachen Weihnachtsdeko auf seine Hilfe. Für die Händlergemeinschaft vom Fußgängerboulevard Hauptstraße erarbeite er ein Weihnachtsdeko-Konzept. Ein Einkaufszentrum in Cottbus soll er nach Lausitzer Art weihnachtlich dekorieren und in Brüssel wirke er als Subunternehmer an der Gestaltung des erzgebirgischen Weihnachtsmarktes des Sachsen-Verbindungsbüros mit.

Weihnachtsbäume im Sommer dekorieren

Das braucht natürlich alles einen gewissen Vorlauf. Auch die bis zu 7,20 Meter hohen künstlichen Weihnachtsbäume, die jetzt wieder im Lager sind, müssen schon im Sommer wieder hervorgeholt und geschmückt werden. Denn Richtung Weihnachten wird die Zeit knapp.

In der Garage fing alles an

Zehn fest angestellte Mitarbeiter beschäftigt Thomas Werker mittlerweile in seinem Unternehmen. Gegründet hat es 1988 sein Vater, der Theatermaler Alfred Werker. „Der Schwerpunkt lag zu Beginn auf der Malerei und zwei am Wohnhaus angebaute Garagen dienten als Produktionsstätte. Auf 80 Quadratmetern wurden damals 6 Mitarbeiter beschäftigt“, kann man auf der Firmen-Internetseite zur Geschichte nachlesen.

Weihnachten ist nicht alles

Heute hat die Firma ihren Sitz in Niedersedlitz in einem einstigen Getränkemarkt und 450 Quadratmeter Platz sowie 350 Quadratmeter Lagerfläche in Lockwitz, die bis auf den letzten Quadratmeter ausgenutzt sind. Denn Werker macht nicht nur Weihnachten, sondern auch andere Dekorationsbauten, Außen-, Licht- und Fahrzeugwerbung und individuelle Werbeartikel. So wird im Unternehmen dekoriert, gedruckt, gehämmert und gesägt, geschnitten, geklebt, gemalt, graviert und gestickt.

Jana Pischang stellt die Stickmaschine ein, um ein Logo in ein Kleidungsstück zu sticken. Quelle: Anja Schneider

Vitaminveredlung neuester Trend

Jüngste Investition ist eine Vierfachstickmaschine, um Textilien individualisieren zu können. Neuester Trend sei die „Vitaminveredlung“, wie Thomas Werker es nennt. Das heißt, dass Slogans, Logos oder was auch immer per Laserbranding ins Obst oder auch Nussschalen geritzt werden.

Märchenfiguren für den Striezelmarkt

Gleich mit dem ersten großen Auftrag vor mehr als 30 Jahren hat sich das Unternehmen ein kleines Denkmal gesetzt und eine Nische geschaffen. „Die Stadt Dresden wollte damals den Striezelmarkt kinderfreundlicher machen und beauftragte meinen Vater, Märchenfiguren für einen Märchenwald herzustellen“, erzählt der Thomas Werker. Noch heute sind die lebensgroßen 3D-Figuren fester Bestandteil von Deutschlands ältestem urkundlich erwähnten Weihnachtsmarkt.

Thomas Werker mit drei Märchenfiguren vom Dresdner Striezelmarkt. Quelle: Anja Schneider

Mittlerweile ist die Zahl der Märchenfiguren auf über 100 gewachsen, „inklusive einem Reservezwerg für Schneewittchen, falls mal einer geklaut wird“, so der Firmenchef.

Große 3D-Figuren als Besonderheit

Aus dem Unternehmen Werker, das mit Künstlern, Industriekletterern und gerade bei Großaufträgen mit Partnerunternehmen zusammenarbeitet, kommen aber auch noch andere 3D-Figuren. Die Tierskulpturen an der Haltestelle vorm Dresdner Zoo zum Beispiel, eine Riesensalbentube, die als Sitzbank beim VfL Wolfsburg dient oder auch der Riesenkarpfen bei der Teichwirtschaft Moritzburg.

Von Catrin Steinbach

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