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Lokales Nach Evakuierung von Dresdner Wohnhaus: Feuchtigkeit löste die Treppenhausdecke ab
Dresden Lokales Nach Evakuierung von Dresdner Wohnhaus: Feuchtigkeit löste die Treppenhausdecke ab
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17:14 14.01.2020
Am Freitagabend kam es gegen 18 Uhr auf der Burgenlandstraße in Dresden-Laubegast zu einem Feuerwehreinsatz. Quelle: Archiv/Roland Halkasch
Dresden

In der Burgenlandstraße im Stadtteil Laubegast hat sich am Freitagabend die Innenseite der Deckenplatten im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gelöst. Die tatsächliche Ursache muss noch ermittelt werden, doch fest steht: In die Trockenbaudecke war Feuchtigkeit eingedrungen.

Das teilte Hauseigentümer Florian Zweig mit. In Dresden kennt man ihn als Projektentwickler des Ostrageheges. Am Montag war ein Statiker vor Ort, der das Treppenhaus unter die Lupe nahm. Ihm zufolge liegt keines statisches Problem vor.

Feuchtigkeit als Ursache

Auch lose Schrauben oder schlechte Qualität beim Bau seien nicht die Ursache für die abgerissene Trockenbaudecke, dessen ist sich Zweig sicher. Ihn ärgere auch, dass Medien von einem „eingestürzten Treppenhaus“ berichteten, was so nicht stimme. „Die Trockenbaudecke auf der Innenseite hat sich losgelöst“, korrigiert der Eigentümer. Die Ursache sei auf Feuchtigkeitsschäden zurückzuführen. Grund dafür könne nach Zweig etwa eine undichte Regenrinne sein. Genaueres müsse aber noch ermittelt werden.

Ungeklärt ist auch, ob sich vorab ersichtliche Mängel abzeichneten, die auf die Loslösung der Trockenbaudecke deuteten. „Grundsätzlich kann man als Bewohner auf Risse achten und wenn diese größer werden, sollte man diese von einem Fachmann untersuchen lassen“, rät Ursula Beckmann, Leiterin des Bauaufsichtsamtes Dresden. „Bei der Eissporthalle in Bad Reichenhall kam der Einsturz ohne Vorankündigung“, führt Beckmann als Beispiel an. Eine pauschale Antwort sei aber nicht möglich.

Keine Einsturzgefahr

Die Haftung für die losgelöste Decke übernehme nach Beckmann der Eigentümer. Allerdings sei dieser gesetzlich nicht verpflichtet, nach der erfolgten Genehmigung und Fertigstellung durch die Bauaufsicht eine erneute Abnahme zu veranlassen.

Die Aufräum- und Reparaturarbeiten hatten bereits am Wochenende begonnen. Einsturzgefahr bestehe nicht, sodass das Haus wieder freigegeben sei. Die erste Familie durfte bereits am Tag des Vorfalls zurück in ihre Wohnung ziehen. Laut Zweig könne die letzte der drei betroffenen Parteien am heutigen Dienstag zurück in die eigenen vier Wände. Der Eigentümer geht davon aus, dass die Arbeiten im Treppenhaus in vier Wochen abgeschlossen sein werden – insofern es zwischenzeitlich nicht schneit.

Von Sabrina Lösch

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