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Lokales Dresdner und Leipziger leben in den kleinsten Wohnungen
Dresden Lokales Dresdner und Leipziger leben in den kleinsten Wohnungen
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15:06 08.02.2019
Wohnungen in Dresden und Leipzig sind bundesweiten am kleinsten – zumindest im Vergleich zu anderen Großstädten. Quelle: Jan Woitas/dpa
Dresden

Dresdner und Leipziger haben bundesweit die kleinsten Wohnungen – zumindest mit Blick auf die Großstädte. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Vergleichsportals Check 24. Demnach haben Wohnungen in Dresden eine Durchschnittsgröße von 67,3 Quadratmetern. Leipziger haben etwas mehr Platz (68,7 Quadratmeter).

Grundsätzlich gilt zwar: Wer in Großstädten lebt, muss auch mit weniger Wohnraum auskommen als in ländlichen Gegenden. Doch auch bei den Großstädten gibt es einige Unterschiede. So sind Berliner Wohnungen im Schnitt immerhin schon 70,3 Quadratmeter groß. In Bremen sind es sogar 76,7 Quadratmeter – das ist der bundesweite Spitzenwert.

Kleinere Wohnungen im Osten

Auch der Ost-West-Vergleich ist deutlich. Laut der Studie liegt die durchschnittliche Wohnfläche im Osten zwar schon bei 75,2 Quadratmetern. Im Westen sind Wohnungen mit 87 Quadratmetern allerdings noch ein ganzes Stück mehr.

Ähnlich sieht es im Vergleich der Bundesländer aus. Allerdings wird das Ergebnis dort durch die Stadtstaaten verzerrt. Hamburg (70,1 Quadratmeter) und Berlin (70,3) landen nämlich auf den hintersten Plätzen und haben die Wohnungen mit den kleinsten Durchschnittsflächen. Allerdings: Direkt davor liegt Sachsen (73,8). Auch die anderen ostdeutschen Bundesländer liegen auf den hinteren Plätzen.

Keine Auskunft darüber gibt die Studie allerdings, wie viele Menschen durchschnittlich in den Wohnungen leben, also wie hoch die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner ist. Unklar ist zudem, was die Gründe für die kleinen Wohnungen sind – ob etwa eher Neu- oder Altbauten kleine oder große Wohnflächen haben und damit Einfluss auf das Ergebnis nehmen.

Von luc

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