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Lokales Landtagswahl: Wahlbeteiligung in Dresden am Nachmittag bei 62 Prozent
Dresden Lokales Landtagswahl: Wahlbeteiligung in Dresden am Nachmittag bei 62 Prozent
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14:48 01.09.2019
Am Sonntagvormittag strömten vor allem die Wähler in Dresden in Scharen zu den Wahllokalen. Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Die Landtagswahl in Sachsen stößt auf großes Interesse. Bei der Abstimmung am Sonntag zeichnete sich bis zum Nachmittag eine weit höhere Wahlbeteiligung als bei der jüngsten Wahl im Jahr 2014 ab. In Dresden hatten nach Angaben der Stadt bis 14 Uhr bereits 61,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Zum gleichen Zeitpunkt vor fünf Jahren lag der Wert in der Landeshauptstadt lediglich bei 38,1 Prozent.

Ähnlich sah es auch in den beiden anderen großen Städten Sachsens aus. In Leipzig betrug die Wahlbeteiligung um 12 Uhr 41,5 Prozent und lag damit fast doppelt so hoch wie zur Mittagszeit bei der Wahl 2014 (20,9). Die Stadtverwaltung in Chemnitz vermeldete eine Wahlbeteiligung von rund 30 Prozent. „Bei der vorangegangenen Wahl waren es zu diesem Zeitpunkt nur 17 Prozent“, teilte die Stadt mit.

Bis zum Mittag gaben rund 53 Prozent der Dresdner Wahlberechtigten ihre Stimmen ab. Hier eine Wählerin in einem Wahllokal des Wahlbezirk Dresden-Prohlis im Jugendzentrum PEP. Quelle: dpa-Zentralbild

Sachsenweit bis 14 Uhr 35 Prozent Wahlbeteiligung

Landesweit hatten bis um 14 Uhr 35,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmzettel in die Urnen gesteckt, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Bei der vorigen Landtagswahl vor fünf Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt nur 23,1 Prozent.

Noch bis 18 Uhr sind im Freistaat rund 3,3 Millionen Männer und Frauen zur Wahl aufgerufen. Vor fünf Jahren hatten insgesamt nur 49,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

Die Hitze hielt die Stimmberechtigten offensichtlich nicht davon ab, die Wahllokale aufzusuchen. Quelle: dpa-Zentralbild

Die Wahllokale hatten am Sonntag um 8 Uhr geöffnet. Nach Auskunft des Statistischen Landesamtes verlief der Auftakt reibungslos. „Das Wahlgeschäft lief ordnungsgemäß an“, sagte Referatsleiter Thomas Wolf.

Die Spitzenkandidaten der großen Parteien gaben bereits am Vormittag ihre Stimmen ab.

Spitzenkandidaten geben Stimmen ab

Am Vormittag gaben auch zahlreiche Spitzenkandidaten der verschiedenen Parteien ihre Stimme ab. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer rief dabei die Menschen im Freistaat erneut dazu auf, zur Wahl zu gehen. „Gehen Sie wählen. Es geht darum, was wir in den kommenden Jahren erreichen können – es geht um die #Zukunft von #Sachsen“, schrieb der Spitzenkandidat der CDU im Kurznachrichtendienst Twitter. Kretschmer hatte am Morgen gemeinsam mit seiner Partnerin Annett Hofmann im Gymnasium Klotzsche gewählt.

SPD-Landeschef Martin Dulig verband seine Stimmabgabe ebenfalls mit einem Aufruf. „Setzen wir mit Zuversicht, Menschlichkeit und Solidarität heute ein klares Zeichen gegen Angstmacherei und gegen einen Rechtsruck in unserer Gesellschaft“, schrieb der Wirtschaftsminister auf Twitter.

In Sachsen steht die amtierende schwarz-rote Koalition auf der Kippe. Wie Linke, SPD, Grüne und die FDP abschneiden, ist daher von großer Bedeutung. Wahlumfragen zufolge müssen CDU und SPD mit deutlichen Verlusten rechnen. Erwartet wird ein Erstarken der AfD. Mit Stimmenzuwächsen können auch die Grünen rechnen. Ob die FDP wieder in den Landtag einzieht ist offen. Sie kam in Umfragen zuletzt auf 5 Prozent.

Von dpa/ttr

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