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Lokales Landgericht Dresden schickt Vater wegen Missbrauchs ins Gefängnis
Dresden Lokales Landgericht Dresden schickt Vater wegen Missbrauchs ins Gefängnis
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14:24 20.11.2019
Die Kammer wertete das Geständnis positiv. Quelle: Uli Deck/dpa
Dresden

Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung, Beischlaf mit Verwandten sowie Besitz und Herstellung von kinderpornografischen Schriften hat das Dresdner Landgericht einen 55-jährigen Kraftfahrer für fünf Jahre und zehn Monate ins Gefängnis geschickt. Thomas G. hat seine Stieftochter und seine Tochter missbraucht. Vor allem die Stieftochter musste die Übergriffe jahrelang ertragen. Beim ersten Mal war sie acht Jahre alt. Von den Vergewaltigungen fertigte er Fotos an, die er mit anderen teilte.

Polizei findet Fotos der Übergriffe

Als das Mädchen davon erzählte, glaubte man ihr nicht, was sich die Mutter noch heute zum Vorwurf macht. „Ich habe ihm vertraut und ihm geglaubt und nicht meiner Tochter. Das werde ich mir nie verzeihen.“ Erst als sich der Angeklagte auch an der eigenen Tochter vergriff, flog die Sache auf. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Ermittler zudem Tausende Dateien mit Kinderpornografie.

Thomas G. hatte die Taten vor Gericht eingeräumt. Was nicht weiter verwundert, er hatte die Übergriffe ja fotografiert und die Polizei hatte die Bilder gefunden. Trotzdem rechnete ihm die Kammer das Geständnis positiv an, da es den Opfern, die nervlich am Ende sind, eine Aussage vor Gericht ersparte.

Von Monika Löffler

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