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Lokales Mann soll Tochter und Stieftochter vergewaltigt haben
Dresden Lokales Mann soll Tochter und Stieftochter vergewaltigt haben
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11:51 17.11.2019
Vor dem Landgericht Dresden muss sich ein Mann verantworten, der seine Töchter vergewaltigt haben soll. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Dresden

„Ich habe nichts geahnt. Ich habe ihm voll vertraut, sonst hätte ich ihm doch die Kinder nicht gegeben“, schluchzte am Freitag eine 46-Jährige im Dresdner Landgericht. Die Frau war in Tränen aufgelöst, als es darum ging, was der Angeklagte ihren Töchtern angetan hat. Thomas G. muss sich wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung, Beischlaf mit Verwandten und Besitz und Herstellung von kinderpornografischen Schriften verantworten.

Der Kraftfahrer soll sich an seiner Stieftochter und der eigenen Tochter vergangen haben. Besonders getroffen hat es die Stieftochter. Das Mädchen – beim ersten Mal gerade acht Jahre – musste jahrelang das Komplettprogramm ertragen. Die Übergriffe erfolgten in seiner Wohnung oder in der Fahrerkabine seines LKW, mit dem er die Mädchen gelegentlich mitnahm. Zudem fertigte er von den Vergewaltigungen Fotos an, die er öffentlich machte.

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20.000 Dateien in der Wohnung gefunden

Als Thomas G. dann auch seine eigene Tochter missbrauchte, flog die Sache auf. Sie erzählte von dem Übergriff. Bei einer Hausdurchsuchung wurden in seiner Wohnung 20.000 kinderpornografische Bilder oder Videos auf seinem Rechner gefunden. Thomas G. hat diese Bilder nicht selbst hergestellt – aber irgendwo auf dieser Welt ist kleinen Mädchen so etwas angetan worden. Er und die Mutter der Mädchen hatten sich 1998 kennengelernt, sie brachte eine Tochter mit in die Beziehung, dann bekam das Paar zwei weitere Töchter.

Als sich das Paar später trennte, besuchten die Mädchen regelmäßig den Angeklagten – auch die Stieftochter. Als die dann einmal andeutete, dass der „Papa“ sie anfasse, zweifelte man daran. „Ich habe ihn daraufhin zur Rede gestellt. Er sagte nur, dass ich doch wissen müsste, dass sie immer übertreibt und lügt. Und ich habe ihm geglaubt und vertraut“, erzählte die Mutter. „Es war, als wenn man mir den Boden unter den Füßen wegzieht, als ich dann erfuhr, dass nicht meine Tochter, sondern er gelogen hat.“ Der Prozess wird fortgesetzt.

Von Monika Löffler

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