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Lokales Landesbischof wünscht sich Frieden für orientalische Christen
Dresden Lokales Landesbischof wünscht sich Frieden für orientalische Christen
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17:57 24.12.2017
Landesbischof Carsten Rentzing hielt die Christvesper an Heiligabend um 16 Uhr ab.
Landesbischof Carsten Rentzing hielt die Christvesper an Heiligabend um 16 Uhr ab. Quelle: Katharina Jakob
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Dresden

Traditionell besuchten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Dresdner die Christvesper in der evangelisch-lutherischen Frauenkirche an Heiligabend. Die Messe um 16 Uhr hielt Landesbischof Carsten Rentzing. Dazu begleiteten der Chor und das Ensemble der Frauenkirche Dresden unter Frauenkirchenkantor Matthias Grünert den Weihnachtsgottesdienst musikalisch. Sie spielten die erste Kantate aus Bachs „Weihnachtsoratorium“. Die Frauenkirche, in der etwa 1600 Plätze im Kirchenschiff und auf den Emporen angeboten werden können, wurde gut besucht.

Traditionell besuchten etwa 1400 Menschen die Christvesper an Heiligabend in der Frauenkirche.

Landesbischof Carsten Rentzing erklärte in seiner Predigt: „Unser Leben ist geregelt – Wir haben ein Dach über den Kopf und können uns in Frieden in dieser Kirche versammeln.“ Er gedachte besonders den „orientalischen Christen, etwa aus dem Libanon, deren Kirche vielleicht zerstört wurde“. Ihnen bleibe nur noch „die Hoffnung, dass das Kind Gottes ihnen helfen wird. Und auch in uns bleibt die Sehnsucht, obwohl es uns äußerlich so viel besser geht. Wir ahnen, wie zerbrechlich die Sicherheit ist, die uns umgibt – auch wir sehnen uns nach Heilung.“ Mit zwei Beispielen des Weihnachtsfriedens aus dem Schützengraben 1914 und 1943 erklärt er Jesus zum Friedefürst.

Von DNN Redaktion