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Lokales Kraftwerk Mitte liegt im Zeitplan – Rohbau in Dresden hat finale Höhe erreicht
Dresden Lokales Kraftwerk Mitte liegt im Zeitplan – Rohbau in Dresden hat finale Höhe erreicht
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21:03 09.09.2015
Von Stephan Lohse
Von außen ist das neue Kulturkraftwerk bald fertig. Quelle: dpa

Die Bühnentürme stehen genauso wie die meisten Wände. An den ersten Stellen werden Fenster und Haustechnik eingebaut und auch die Bühnen sind inzwischen als solche erkennbar.

So konnte tjg-Intendantin Felicitas Loewe am Freitag die fast fertigen Rohbauten „ihrer“ Hauptspielstätte sowie von Puppen- und Mimenbühne in Augenschein nehmen. Die Stufen für die Sitze sind fertig, teilweise fehlen noch die Beleuchtergalerien, zudem ist die Hauptbühne noch nicht überdacht. Am weitesten fortgeschritten sind die Arbeiten in der minimalistisch gehaltenen Studiobühne. An der rustikal schwarzen Decke sind bereits die ersten Halterungen für künftige Lichtstrahler montiert. Auch das zentrale Foyer aller Bühnen ist erkennbar. Hier wurden alte Fundamente und neue Strukturen sichtbar miteinander kombiniert.

Projektleiter Florian Brandenburg vor dem neuen Saal des tjg Quelle: Stephan Lohse
Laut Projektleiter Florian Brandenburg liegen die Arbeiten im Zeitplan. Wie erhofft konnte die anfängliche Verzögerung von drei Monaten weitgehend aufgeholt werden. Der restliche Verzug soll im Rahmen des Innenausbaus abgearbeitet werden. Bei der Finanzplanung gibt es keine Veränderungen. Über den beantragten Mehrbedarf von rund einer Millionen Euro wurde noch nicht entschieden, so Brandenburg.

Neben dem Rest vom Rohbau, darunter der längst nicht fertige Saal der Staatsoperette, geht es als nächstes an die Dächer und die Fenster, um bis zum Winter ein dichtes Gebäude zu haben. Trockenbau, Technikinstallation und Innenausbau laufen inzwischen nach und nach an.

Einige Dinge bleiben jedoch erst einmal liegen. So gibt es bisher kein Budget für eine mögliche Außenterrasse der Kantine. Auch die mögliche Beleuchtung für den verglasten Probebühnenturm wird mangels Finanzierung nicht ausgeführt, kann aber nachgerüstet werden, so irgendwann Geld dafür da ist.

Während im Inneren viele Konturen und Strukturen bereits erkennbar sind, gehen die Außenarbeiten in den kommenden Wochen erst richtig los. Gemeinsam mit der Drewag werden die Anschlüsse für Fernwärme, Sprinkleranlage und Entwässerung geschaffen. Für die künftigen Besucherwege sind die Gespräche mit der Drewag ebenfalls abgeschlossen. Laut Brandenburg soll an möglichst vielen Stellen das vorhandene Pflaster wieder genutzt werden. Auch die alten Schienen auf dem Gelände werden geborgen und später wieder eingesetzt, um das Flair des alten Kraftwerks zu erhalten.

Stephan Lohse

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