Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Königsufer findet Riesenresonanz
Dresden Lokales Königsufer findet Riesenresonanz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:03 21.02.2019
Die Ausstellung zum Königsufer stößt auf ein enormes Interesse. Quelle: Foto: Dietrich Flechtner
Dresden

Typisch Dresden: Wenn es um Architektur und Stadtentwicklung geht, strömen die Dresdnerinnen und Dresdner in Scharen. Die Räume des Zentrums für Baukultur Sachsen (ZfBKS) im Kulturpalast platzten am Donnerstagabend aus allen Nähten, als Baubürgermeister Raoul Schmidt Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) eine ganz besondere Ausstellung eröffnete: Die Verwaltung zeigt die preisgekrönten Arbeiten des Wettbewerbs „Zukunft Königsufer / Neustädter Markt“.

Zwei Arbeiten wurden von der Jury mit einer Anerkennung gewürdigt, die außerdem drei Preise vergab. Schmidt-Lamontain ehrte bei der Ausstellungseröffnung die Verfasser der Arbeiten, die die Ideen ihrer Entwürfe vorstellen konnten. Die Palette reichte von einer malerisch-südländischen Platzkante bis hin zu einem neuen Zuhause für den Neptunbrunnen, der im Moment noch auf dem Gelände des Krankenhauses Friedrichstadt ein Schattendasein fristet.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass die Verwaltung mit ihrem Tun auf so viel Interesse stößt“, erklärte Schmidt-Lamontain. Beim Königsufer handele es sich um einen ganz besonderen Ort, einen leeren Flecken im Herzen der Stadt. „Da war es selbstverständlich, keine Entwürfe im Hinterzimmer zu erarbeiten. Die Gestaltung musste an die Öffentlichkeit“, erklärte der Baubürgermeister, warum die Stadt ein Höchstmaß an Transparenz gewagt hat und durchaus Risiken eingegangen ist.

Die Ausstellung im ZfBKS im Kulturpalast ist bis zum 20. März dienstags bis sonnabends von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Thomas Baumann-Hartwig

An der Augustusbrücke dauert es länger, die Albertbrücke muss warten und an der Carolabrücke wird es „bonfortionös“ – fast 25 Millionen Euro steckt Dresden in diesem Jahr in seine Brücken. Problem: Für die Nossener Brücke kommt jede Hilfe zu spät. Auf ihr werden früher oder später zwei von vier Spuren gesperrt.

21.02.2019

Die erste private Schulinitiative für Pieschen – die Kulturwerkschule – ist im vergangenen Jahr am Landesamt für Schule und Bildung gescheitert. Das Amt genehmigte weder die Grund- noch die Oberschule. Nun nehmen Initiatoren neuen Anlauf.

21.02.2019

Im Ostragehege hat ein vermeintlicher Bombenfund im Oktober 2018 für Aufregung gesorgt. Jetzt suchen Kampfmittelbeseitiger dort wieder nach einem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

21.02.2019