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Lokales Kastenmeier bittet jetzt im Taschenbergpalais zu Fisch
Dresden Lokales Kastenmeier bittet jetzt im Taschenbergpalais zu Fisch
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10:09 20.03.2019
Gerd Kastenmeier schiebt fürs Foto mal die Schubkarre in seinem künftigen neuen Fischrestaurant. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Momentan ist das künftige „Kastenmeiers“ im Hotel Taschenbergpalais eine Baustelle. Doch noch vor Ostern will der bekannte Koch Gerd Kastenmeier sein bekanntes Fischrestaurant am neuen Ort eröffnen und seine Gäste bewirten.

Separate Austern- und Sushibar

Diese können dann zum einen im stilvollen Ambiente des Restaurants mit offener Küche, Chefs Table, 3,80 Meter langer Fischauslage sowie Salz- und Süßwasserbecken speisen. Zudem wird es eine separate Austern- und Sushibar mit 20 Plätzen und eine gläserne Raucherlounge geben. Des Weiteren bietet der kleine Gartensaal mit 30 bis 40 Plätzen Raum für separate Nutzungen.

Mit der Eröffnung im Hotelgebäude gehört die Interimslösung im Gastronomiezelt, das seit Anfang März im Innenhof des Taschenbergpalais aufgebaut ist, der Vergangenheit an.

Eigentümer der Hotelimmobilie investieren

Die Besitzgesellschaft des Taschenbergpalais investiere, wie es hieß, „eine ordentliche siebenstellige Summe“ in den Umbau und die Erweiterung des einstigen Restaurants „Intermezzo“, in das Gerd Kastenmeier mit seiner Mannschaft zieht. Diese ist jetzt von etwa 20 auf 36 Mitarbeiter gewachsen, denn die Mitarbeiter des „Intermezzo“ gehören fortan dazu.

„Jeder kennt die schwierige Personalsituation in der Gastronomie. Durch den Umzug verstärken wir unser Team“, argumentiert Kastenmeier, der seine Leute sowohl im Restaurant als auch im Cateringbereich einsetzen will.

Angeworben

Doch warum verlässt er überhaupt das Kurländer Palais, in das er erst vor achteinhalb Jahren gezogen ist? Die Besitzgesellschaft des Taschenbergpalais wollte Kastenmeier unbedingt im Haus haben. Schließlich gehöre sein Fischrestaurant laut Magazin „Feinschmecker“ aktuell zu den zwölf besten Fischrestaurants in Deutschland, so Marten Schwass.

Er ist nicht nur geschäftsführender Direktor des Hotels Taschenbergpalais Kempinski, sondern jetzt auch – neben Gerd Kastenmeier – Geschäftsführer der neuen Gesellschaft, die fortan Kastenmeiers Fischrestaurant betreibt. Gegründet habe diese wiederum die Besitzgesellschaft der Immobilie.

Nachmieter für Kurländer Palais gesucht

Weil der Mietvertrag im Kurländer Palais noch elf Jahre laufe, sucht Kastenmeier jetzt einen Nachmieter, der ab September die Räumlichkeiten nutzt, in deren Innenausbau er vor Jahren viel Geld investierte. Mit zwei ernsthaften Interessenten sei er im Gespräch, drei weitere Interessenten seien „am Überlegen“. Bis Ende August nutzt der Koch das Kurländer Palais aber noch für große Veranstaltungen.

Preise bleiben gleich

Wer künftig bei Kastenmeiers im Taschenbergpalais Fisch essen geht, muss nicht tiefer in die Tasche greifen als vorher, verspricht der Chef. „Die Preise bleiben wie sie sind. Wir wollen nicht ein Restaurant nur für die oberen 5000 sein“, sagt er. Für ein Hauptgericht zahlt man etwa zwischen 22 und 37 Euro.

Von Catrin Steinbach

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