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Lokales Kampfmittelbeseitiger suchen nach Weltkriegsbombe im Ostragehege
Dresden Lokales Kampfmittelbeseitiger suchen nach Weltkriegsbombe im Ostragehege
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16:19 21.02.2019
Fachleute der Sächsischen Kampfmittel-Beseitigungs GmbH prüfen derzeit mit bis zu sechs Meter tiefen Sondierungsbohrungen, ob im Ostragehege eine Weltkriegsbombe liegt. Quelle: Jürgen-M. Schulter
Dresden

Eine vermeintliche Fliegerbombe im Ostragehege hat Ende Oktober 2018 Dresden in Atem gehalten. Nun gibt es in der Umgebung der Fundstelle ein Nachspiel. Kampfmittelbeseitiger untersuchen derzeit systematisch das gesamte Areal mit Sondierungsbohrungen. „Sie sollen klären, ob in dem Bereich nicht doch noch eine Weltkriegsbombe liegt“, sagt Jürgen Scherf, Sprecher des Polizeiverwaltungsamts.

Rückblende: 16 000 Einwohner sollten Ende Oktober die Gefahrenzone rings ums Ostragehge in Friedrichstadt, Pieschen. Mickten, Kaditz und Trachau verlassen, saßen auf vorsorglich gepackten Koffern. Schulen, Kitas und Horte blieben geschlossen. Der Grund: Auf einem alten Luftfoto aus der Nachkriegszeit hatten Fachleute etwas entdeckt, das wie ein Weltkriegsblindgänger aussah. Sondierungsbohrungen im Bereich wiesen zudem auf einen großen Störkörper hin. Das müsste die Weltkriegsbombe sein, vermuteten die Experten. Grabungen ergaben dann: Es handelte sich um ein großes Wasserrohr mit Muffe – Entwarnung.

„Das heißt aber noch nicht, das in dem Gebiet keine Fliegerbombe liegt – wir müssen das sogar vermuten, weil wir ja das Luftbild kennen“, sagt Polizeisprecher Scherf. Deshalb wird nun zweifelsfrei geklärt, ob die Fläche bombenfrei ist. „Es handelt sich um eine Routinearbeit für uns“, sagt Scherf. Bisher habe man noch keine auffällige Störung gefunden und wenn, müsse das auch nicht gleich auf eine Bombe hinweisen. „Es hat dort offenbar Materialverschüttungen gegeben, das wissen wir ja jetzt“, sagt Scherf. „Wir müssen sicher gehen.“

Von Uwe Hofmann

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