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Lokales Jugendkirche für 13- bis 23-Jährige soll entstehen
Dresden Lokales Jugendkirche für 13- bis 23-Jährige soll entstehen
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13:38 11.05.2019
Für die Ruine der Trinitatiskirche gibt es große Pläne. Für 6,2 Millionen Euro soll hier ein Ort für junge evangelische Christen entstehen. Die neue Jugendkirche könnte bereits Anfang 2022 fertig sein. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Das Wort „Schaufenster“ ist auf großen Transparenten vor der Ruine der evangelischen Trinitatiskirche in Dresden-Johannstadt zu lesen. Präsentiert werden sollen Vorstellungen für die Jugendkirche, die von April 2020 bis Anfang 2022 hier errichtet wird. „Preview“ heißt die Woche, in der, beginnend am Sonntag, vorgestellt wird, was in diesem Jugendzentrum möglich sein könnte: Gottesdienste, Gebetsabende, Ge­spräche, Vorträge, Konzerte und Spiele.

„Mit der Jugendkirche wollen wir Räume zur Verfügung stellen, wo Jugendliche Erfahrungen machen, experimentieren, Lebensentwürfe ausprobieren können“, erklärt Georg Zimmermann, gegenwärtig noch evangelischer Stadtjugendpfarrer und ab 1. Juni dann neuer sächsischer Landesjugendpfarrer. Als Jugendzentrum werde sie jedoch allen zwischen 13 und 23 Jahren offenstehen, ob Christen oder nicht, betont Georg Zimmermann.

Neues Gebäude in der Ruine

Das Dresdner Büro Code Unique Architekten hat ein Gebäude entworfen, das in die Ruine hineingesetzt wird – „so, dass es da keine Überlagerung gibt“, wie Architektin Paula Koppisch erläutert. „So bleibt die Ruine erhalten, aber man wird auch das neue Gebäude darin sehen, das die Ideen der Jugendlichen in moderner Formensprache fasst“, sagt ihr Architektenkollege Volker Giezek.

So soll das neue Gebäude im Quelle: Code Unique Architekten

Mittelpunkt wird ein großer multifunktionaler Veranstaltungsraum sein, in dem auch Gottesdienste gefeiert werden sollen. Um ihn herum, in den Seitenschiffen entlang, gruppieren sich ein Café, mehrere Räume für die Jugendarbeit, die mit wenig Aufwand nach dem zentralen Raum zu öffnen sind. Dazu kommen Büros für das Pfarramt der Evangelischen Jugend. Die Kosten sind mit rund 6,2 Millionen Euro veranschlagt. Finanziert werden soll das aus öffentlichen Projektfördermitteln, von evangelischer Kirche und aus Spenden.

Die Johanneskirchgemeinde mit ihren rund 5500 Mitgliedern freue sich, nun endlich wieder eine Kirche zu bekommen, sagt Ulrich Pötschke vom Kirchenvorstand. 125 Jahre alt wird die Trinitatiskirche im Oktober. Am 18. Mai, 17 Uhr, gibt es einen ersten Vortrag dazu.

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