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Lokales Jörg Kubiessa tritt Amt als Dresdner Polizeipräsident an
Dresden Lokales Jörg Kubiessa tritt Amt als Dresdner Polizeipräsident an
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18:10 15.03.2019
Jörg Kubiessa ist neuer Polizeipräsident von Dresden. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Mehr Präsenz auf den Straßen und an Kriminalitätsschwerpunkten zeigen, Verkehrssünder kontrollieren und gerade im Wahljahr 2019 die Versammlungsfreiheit garantieren – das will Jörg Kubiessa. Gestern wurde der 54-Jährige ins neue Amt als Dresdner Polizeipräsident eingeführt. Grund, viel zu ändern, sieht der neue Chef von rund 2500 Bediensteten in der Landeshauptstadt und den beiden Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nicht. „Ich werde hier nichts auf den Kopf stellen“, sagt Kubiessa.

So hält es der frisch gebackene Polizeipräsident offenbar auch privat. Seit 2004 lebt er in Limbach-Oberfrohna, will daran auch durch die Spitzenposition bei der Dresdner Polizei nichts ändern. „Ich werde pendeln, so wie Tausende andere auch“, sagt der in zweiter Ehe verheiratete Vater zweier Töchter.

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Mit Dresden verbindet ihn trotzdem einiges. So hat er hier die beiden letzten Elbehochwasser durchlebt. 2002 qualifizierte er sich als Sachbearbeiter im Innenministerium für den höheren Dienst. 2013 war er als Leiter des Verwaltungsstabs im Innenministerium gar an verantwortlicher Stelle.

Erste Prägungen bei der Polizei hat Kubiessa bei der Krimininalpolizei erlebt, 2005 übernahm er die Leitung des Reviers Zwickau und lernte dort alle anderen Aspekte der polizeilichen Arbeit kennen, ehe er 2009 wieder ins Ministerium wechselte. Seit 2013 war er als Leiter des Führungsstabs zweiter Mann in der Polizeidirektion Chemnitz.

In Dresden sieht er vor allem in der Konzentration der Ministerien und der Präsenz des Landtags eine Besonderheit. Die Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität in der Äußeren Neustadt und zunehmend auch am Amalie-Dietrich-Platz will er fortsetzen. Zudem sollen stärkere Kontrollen des Radverkehrs und auf der Autobahn Unfalltode verhindern.

Von uh

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