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Lokales Jobtickets in Dresden nun auch für kleinere Firmen
Dresden Lokales Jobtickets in Dresden nun auch für kleinere Firmen
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15:29 22.10.2019
Normalerweise bieten die Verkehrsbetriebe in Dresden nur Unternehmen und Behörden ab 30 Mitarbeitern Jobticket-Verträge an (Symbolbild). Quelle: Archiv
Dresden

Sehr kleine und junge Unternehmen, die in den städtischen Technologiezentren in Dresden residieren, können ab sofort ihren Mitarbeitern Job-Tickets anbieten. Das hat der Betreiber, die Technologiezentrum Dresden (TZD) GmbH, nun mitgeteilt.

Normalerweise bieten die Verkehrsbetriebe in Dresden nur Unternehmen und Behörden ab 30 Mitarbeitern solche Verträge an. Das Job-Ticket ist de facto eine verbilligte Monatskarte, mit der die Inhaber über 40 Prozent Rabatt gegenüber den normalen Monatskarten-Preisen bekommen. Der niedrigere Preis setzt sich aus einem Mengenrabatt des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und einer Subvention von zehn Euro pro Mitarbeiter durch den Arbeitgeber zusammen. Die Jobtickets sind nicht zuletzt auch ein wichtiger Baustein im Dresdner Luftreinhalteplan, mit dem das Rathaus für saubere Stadtluft sorgen will.

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Was macht Dresden für saubere Luft?

Für die Unternehmen wiederum ist das Job-Ticket in Zeiten eines wachsenden Fachkräftemangels eine Chance, Hochqualifizierte zu binden. „Diese Maßnahme kann deutschlandweit eine Vorbildwirkung für andere Innovations-, Technologie- und Gründerzentren haben und soll ein sinnvoller Schritt zur aktiven Mitarbeiterbindung und für mehr Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft sein“, betonte TZD-Chef Bertram Dressel, der zugleich Präsident des Bundesverbands Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren (BVIZ) ist.

Wenn auch kleine Start-Ups, die sich zum Beispiel gerade erst aus der Uni ausgegründet haben, solch ein Job-Ticket anbieten könnten, sei das ein echter Mehrwert für Firma wie Beschäftigte. Dies sei, so Dressel, „eine Möglichkeit, ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Zuschuss zukommen zu lassen und damit einen aktiven Beitrag zu den Themen Mitarbeiterzufriedenheit, Nachhaltigkeit und Umwelt zu leisten“.

Dresden betreibt vier städtische Technologiezentren: Neben dem eher universell ausgelegten, ersten Technologiezentrum an der Gostritzer Straße gibt es noch das Bioz für Biotech-Firmen am Tatzberg, das Nanelektronikzentrum in Dresden-Klotzsche und die Universellen Werke für Leichtbau-Firmen.

dvb.de/jobticket/

Von hw

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