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Lokales Ist Dresden bald eine Stadt voller Eimer?
Dresden Lokales Ist Dresden bald eine Stadt voller Eimer?
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11:33 09.08.2019
Grüne bewässern auf dem Barbarossaplatz in Dresden Bäume mit Eimern. Quelle: Catrin Steinbach
Dresden

Dresdens Bäume leiden unter der Trockenheit. Die Regengüsse in den vergangenen Tagen waren nur ein Tropfen auf den heißen Stein, konnten das Niederschlagsdefizit nur unwesentlich verringern. Am Barbarossaplatz in Dresden-Striesen machen die Grünen – natürlich voll im Wahlkampfmodus – jetzt einen Vorschlag zur Rettung dürstender Bäume.

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Sie haben aus dem Baumarkt zahlreiche Eimer geordert. In jeden Eimer haben sie am Boden ein kleines Loch von einem Millimeter Durchmesser gebohrt. Nun stehen die Eimer – befüllt mit Wasser – rings um einige große Bäume auf dem Barbarossaplatz. Tröpfchen für Tröpfchen soll Wasser in die Erde dringen und – wenn es über einen längeren Zeitraum gemacht wird – auch wirklich an die Wurzeln gelangen.

Thomas Löser, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat, und seine Mitstreiter bei den Grünen halten das für eine praktikable Idee. „Die Stadt kann unmöglich alle Bäume gießen“, gibt Löser zu bedenken. So könne sich jeder, dem die Bäume am Herzen liegen, beteiligen, ohne dass es zu viel Arbeit macht oder immens viel Geld kostet. Wird Dresden bald eine Stadt voller Eimer?

Bleibt nur zu hoffen, dass die Eimer nicht Vandalen oder gar Dieben zum Opfer fallen. Denn vom Terrassenufer sind schon mal 50 Wassersäcke, die die Stadt zur Bewässerung von Bäumen angebracht hatte, spurlos verschwunden.

Von Catrin Steinbach

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