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Lokales Quantenforscher mit Stipendium ausgezeichnet
Dresden Lokales Quantenforscher mit Stipendium ausgezeichnet
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11:43 21.09.2018
Bei vielen Prozessen entsteht neben dem erwünschten Effekt Wärme, die ungenutzt bleibt. So produziert beispielsweise ein Kühlschrank während des gewollten Kühlens auch ungewollt Wärme. Würde diese Abwärme genutzt, ließe sich der Energieverbrauch senken. Thermoelektrische Generatoren sind ein Schlüssel, um diese stille Reserve zu erschließen. Quelle: pa/obs/E.ON Energie Deutschland
Dresden

Dr. Robert Biele gehört zu den 109 Wissenschaftlern in Deutschland, die im Jahr 2018 das begehrte Marie-Sklodowska-Curie-Action-Stipendium erhalten haben. Gemeinsam mit Prof. Gianaurelio Cuniberti forscht Dr. Robert Biele nun am Institut für Werkstoffwissenschaft (Fakultät Maschinenwesen), Helmholtzstraße 7, zur Thermoelektrizität in Nanomaterialen.

In seinen Forschungen konzentriert sich Biele auf die Modellierung von optischen und elektrischen Eigenschaften neuartiger 2D Materialien. Mit seinem auf zwei Jahre angelegten Projekt QTherm-2D erhofft er sich weitere theoretische Erkenntnisse darüber, wie zukünftige Anwendungen in der Nanotechnologie verbessert werden können. Dabei kommt ihm seine Quantenforschung zu Gute: Mit Hilfe von Quanteneffekten hofft er, die Effizienz von thermoelektrischen Generatoren deutlich zu erhöhen und damit ihre industrielle und private Verwendbarkeit voranzutreiben. Da die Generatoren ihre Energie aus sonst ungenutzter Abwärme beziehen, wie sie zum Beispiel auch ein Kühlschrank abgibt, sind sie schadstofffrei und zählen zu den umweltschonenden und erneuerbaren Energiequellen für die Zukunft. Dafür werden bestimmte Materialien benötigt, die Wärme in elektrische Energie umwandeln können.

Das Marie-Skłodowska-Curie-Programm ist Teil des EU-Programms für Forschung und Innovation „Horizon 2020“. Gefördert werden Wissenschaftler, die einen Doktortitel besitzen oder mindestens vier Jahre Vollzeit-Forschungserfahrungen vorweisen können. Das Forschungsthema ist frei wählbar. Insgesamt hatten sich 9000 Wissenschaftler aus aller Welt um das Stipendium beworben. Die Europäische Kommission fördert davon jetzt 1348 Stipendiaten.

Von Carolin Seyffert

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