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Lokales Hochwasserlage in der Dresdner Neustadt spitzt sich zu – Diakonissenkrankenhaus verlegt Kranke
Dresden Lokales Hochwasserlage in der Dresdner Neustadt spitzt sich zu – Diakonissenkrankenhaus verlegt Kranke
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17:58 09.09.2015
Von Julia Vollmer
Quelle: Julia Vollmer
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„Am Vormittag hat bereits unser Krisenstab getagt und die Lage ist sehr ernst“, so Krankenhaussprecherin Gesa Henke. Eine Mauer aus Sandsäcken schützt derzeit noch das Krankenhaus vor dem Hochwasser. Die Mitarbeiter errichten am Vormittag eine Schutzmauer vor dem Krankenhaus.

In den Morgenstunden werden bereits die Tiefgarage und die Räume im Unterschoss des Krankenhauses

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geräumt. Wichtig Geräte werde abgebaut und die Verlegung der Patienten auf der Intensivstation vorbereitet. Die Sprecherin rechnet damit, dass ab dem Mittag die Holzhofgasse für den Verkehr gesperrt wird. Geplante Operationen für diese Woche wurden nach Angaben von Sprecherin Gesa Henke verschoben.

Die Notaufnahme laufe derzeit wie gewohnt weiter. Ab einem Elbpegel-Stand von 9, 40 Metern werde das Krankenhaus evakuiert, so wie bereits 2002. Dramatisch spitzt sich die Lage am Stadtteilhaus in der Neustadt auf der Prießnitzstraße zu. Wie Stadtteilhaus Ulla Wacker auf Anfrage von DNN-Online mitteilte, suche man derzeit händeringend nach Sandsäcken. Man rechne damit, dass um Mitternacht das Wasser in das Stadtteilhaus und die Kneipe Oosteinde fließen werde. In den Nachmittagsstunden räumen die Mitarbeiter die Räume der Neustadt-Kneipe. Ulla Wacker rechnet damit, dass im Laufe des Tages die Nordstraße gesperrt wird, wenn die Prießnitz über die Ufer tritt.

Julia Vollmer