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18:01 12.12.2017
Für das Wohngebäude an der Ulmenstraße hat die WiD den Förderantrag schon eingereicht.
Für das Wohngebäude an der Ulmenstraße hat die WiD den Förderantrag schon eingereicht. Quelle: Stesad GmbH
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Dresden

Investoren haben acht Anträge auf Fördermittel für Sozialwohnungen bei der Stadt eingereicht. Das teilte Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Die Linke) auf Anfrage der DNN mit. Mit den beantragten Mitteln könnten 132 Sozialwohnungen gefördert werden. Die Landeshauptstadt hat für dieses Jahr Fördermittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro beantragt, mit denen der Bau von rund 1100 Sozialwohnungen gefördert werden könnte.

Die städtische Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Dresden GmbH & Co KG“ (WiD) hat zwei Anträge eingereicht. Diese betreffen eine Zuwendung im Umfang von 3,5 Millionen Euro für die Standorte Ulmenstraße und Nickerner Weg, an denen 70 Sozialwohnungen geplant sind. Der Antrag für die Ulmenstraße wurde am 5. Dezember gestellt, erklärte Kaufmann.

Bis Ende 2019 wird die WiD gemäß ihres aktuellen Wirtschaftsplans Fördermittel für 21 Wohnbaustandorte in Höhe von 31,8 Millionen Euro beantragen, kündigte die Sozialbürgermeisterin. Im nächsten Jahr sollen Projekte mit einem Fördervolumen von mindestens 13 Millionen Euro beantragt werden.

Der Baubeginn für die ersten kommunalen Sozialwohnungen wird voraussichtlich Mitte 2018 erfolgen, erklärte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen). Erhält das städtische Unternehmen noch in diesem Jahr die Fördermittelzusage, könnte die Gesellschaft im Januar 2018 die Bankenfinanzierung vertraglich fixieren. „Erst mit gesicherter Gesamtfinanzierung der Baumaßnahmen darf die Gesellschaft die Bauleistungen ausschreiben und beauftragen“, so der Baubürgermeister.

Für die Ausschreibung der Bauleistungen seien mindestens drei Monate einzukalkulieren. Wenn alles reibungslos läuft, könnte die WiD voraussichtlich Anfang Juni 2018 mit dem Bau der kommunalen Sozialwohnungen beginnen. „Dieser Zeitplan entspricht der allgemeinen Abwicklung von Hochbauvorhaben“, so Schmidt-Lamontain.

Die WiD wurde am 19. September gegründet. Im Oktober beurkundete ein Notar die Einlage von zwölf städtischen Grundstücken in die Gesellschaft. Im November genehmigte die Landesdirektion Sachsen die Gründung der Gesellschaft.

Laut dem Wirtschaftsplan soll die städtische Wohnungsbaugesellschaft bis 2022 insgesamt 801 Wohnungen errichten. Größter Standort ist dabei ein Grundstück auf der Florian-Geyer-Straße in Johannstadt, auf dem der Bau von 132 Wohnungen geplant ist. In einem Hochhaus am Käthe-Kollwitz-Ufer – ebenfalls in Johannstadt – sind 120 Wohnungen geplant, die anderen Standorte sind deutlich kleiner dimensioniert. In der Fröbelstraße (Friedrichstadt) sollen 67 Wohnungen enstehen. An der Bulgakowstraße (Zschertnitz) sind 50 Wohnungen vorgesehen und am Nickerner Weg 48 Wohnungen. 45 Wohnungen sollen es an der Schäferstraße (Friedrichstadt) werden, 42 in Pillnitz am Weberweg.

In Striesen in der Alemannenstraße plant die WiD den Bau von 35 Sozialwohnungen, die gleiche Anzahl soll an der Rathener Straße in Leuben errichtet werden. Am Thymianweg in Gorbitz will das städtische Unternehmen 30 Wohnungen bauen, in der Kipsdorfer Straße in Striesen sind 26 Wohneinheiten geplant. Am Neudobritzer Weg in Reick werden 24 Wohnungen errichtet. Jeweils 20 Wohnungen sollen an der Friedrich-Ebert-Straße in Niedersedlitz und an der Jüngststraße in Tolkewitz gebaut werden.

Kleinere Wohnhäuser mit je zwölf Wohneinheiten sind an der Ockerwitzer Straße (Leutewitz), der Nöthnitzer Straße (Plauen), der Spenerstraße (Striesen), der Bamberger Straße (Südvorstadt) und der Carl-Zeiss-Straße (Trachau) vorgesehen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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