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Lokales Hätte eine Ampel den Tod eines Radlers verhindern können?
Dresden Lokales Hätte eine Ampel den Tod eines Radlers verhindern können?
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18:35 24.05.2019
Eine Ampel soll die Unfallhäufungsstelle Stauffenbergallee und Rudolf-Leonhard-Straße entschärfen. Quelle: Archiv/Roland Halkasch
Dresden

Nach dem tragischen Unfalltod eines Radlers an der Kreuzung Stauffenbergallee/Rudolf-Leonhard-Straße soll nun eine Ampel für mehr Sicherheit sorgen. Das fordert der frühere Neustädter Grünen-Ortsbeirat Michael Ton in einem Schreiben an den kommissarischen Leiter des Straßen- und Tiefbauamts, Robert Franke. Hintergrund: Bereits 2016 stand an dieser Stelle eine Ampel, die den Verkehrsfluss regeln sollte, während Arbeiter im Auftrag der Deutschen Bahn die Hilfsbrücken entlang der S-Bahnstrecke über die Stauffenbergallee installieren. „Leider bestand damals keine Bereitschaft, die Verkehrsampeln bis zur Sanierung der Stauffenbergallee stehen zu lassen“, schreibt Michael Ton. Der Unfall vom Donnerstag sollte jetzt Anlass zum Umdenken sein. Er fordert vom Straßen- und Tiefbauamt, die provisorische Ampel wieder aufzubauen und so lange laufen zu lassen, bis die Stauffenbergallee saniert wird.

Man werde diesen Vorschlag prüfen, antwortet Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) auf die provisorische Ampel angesprochen. Immerhin handelt es sich bei der Kreuzung um eine Unfallhäufungsstelle. Allerdings ist man in seinem Geschäftsbereich noch damit beschäftigt, den Unfallhergang zu analysieren. „Bislang liegen uns noch keine belastbaren Erkenntnisse zum Unfallhergang vor“, heißt es dazu. Die Frage, ob der Unfall durch eine Ampel hätte vermieden werden können, bleibt vorerst unbeantwortet.

Klar ist allerdings: Ende 2019 sollen die Ausbaupläne für die Stauffenbergallee zwischen Radeburger und Königsbrücker Straße zur Planfeststellung eingereicht werden. Das Verfahren dürfte langwierig werden, könnte aber nach zwei Jahren abgeschlossen sein. Mit dem Ausbau soll dann auch die Unfallhäufungsstelle verschwinden.

Von uh

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