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Lokales Bescherung für den Schulbau in Dresden
Dresden Lokales Bescherung für den Schulbau in Dresden
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14:22 21.12.2018
Kultusminister Christian Piwarz und Finanzbürgermeister Peter Lames vor dem Haus B des Gymnasiums Dreikönigschule. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Für die Landeshauptstadt ist schon in den Tagen vor Weihnachten Bescherung – zumindest wenn es um die Bauarbeiten an Schulen und Kitas geht: „Wir werden dafür in den nächsten Jahren sehr viel Geld zur Verfügung haben“, erklärte Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) am Donnerstag gegenüber DNN.

Gymnasiasten gehen zurzeit in Tolkewitz zur Schule

Da hatte der Chef der Stadtkasse gerade einen Scheck von Kultusminister Christian Piwarz (CDU) entgegengenommen. Mit drei Millionen Euro beteiligt sich der Freistaat an der Sanierung des Gymnasiums Dreikönigschule in der Neustadt. Der Komplex besteht aus drei Häusern. Haus C ist bereits saniert, derzeit sind Haus A und B an der Reihe. Die Gymnasiasten gehen derweil auf dem Campus in Tolkewitz zur Schule. In Haus C und Teilen des Hauses B sind die Schüler der 15. Grundschule gegenwärtig untergebracht. Deren Schulgebäude an der Görlitzer Straße wird seit Ostern saniert.

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Insgesamt kostet die Dreikönigschule 19 Millionen Euro. Das Geld kommt aus den Fördermillionen des Sanierungsgebiets „Äußere Neustadt“, von der Stadt und dem Land. Die drei Millionen des Landes, die Piwarz jetzt symbolisch an die Stadt übergab, stammen aus dem zweiten Teil des Programms „Brücken in die Zukunft“, das sich aus Bundes- und Landesgeldern speist. Von knapp 200 Millionen entfallen 27,7 Millionen auf Dresden. Drei Millionen sind für die Dreikönigschule, der große Rest für das Gymnasium Klotzsche. „Der Bescheid kommt in den nächsten Wochen“, erklärte Piwarz.

Schulleiter. „Wir wollen nach Hause“

Haus A soll 2020 fertig sein, anschließend soll dann Haus B vollständig saniert werden. Schließlich könnte der gesamte Komplex im Juni 2021 in neuem Glanz erstrahlen. Zuletzt gab es Diskussionen darüber, ob die Schule schrittweise vom Compus in Tolkewitz wieder in die Neustadt zieht oder in einem Zug, dafür aber erst, wenn alles fertig ist.

Dem kann Schulleiter Karsten Jonas nichts abgewinnen. „Wir wollen nach Hause“, gibt er schmunzelnd die Stimmung an seiner Schule wieder. Deshalb werde der erste Teil 2020 umziehen.

Hunderte Millionen zusätzlich vom Freistaat

Doch die ganz große Bescherung hat sich für Dresden schon in den letzten Tagen entwickelt. Vom Freistaat gibt es in den nächsten beiden Jahren Hunderte Millionen zusätzlich für die Kommunen. Auf Dresden entfallen davon etwa 100 Millionen Euro. „Das ist ein deutlicher Aufwuchs“, erklärte Kultusminister Piwarz. „Das Geld wird angesichts der Kinderzahlentwicklungen aber auch gebraucht.“ Damit werden eine ganze Menge Probleme aus dem Weg geräumt. In den letzten Monaten war viel darüber diskutiert worden, welche Schulen und Kitas nicht saniert oder gebaut werden können, weil das Geld dafür nicht reicht.

„Diese Diskussionen haben sich erledigt“, erklärte Lames. Das hat vor allem einen Grund. Die Stadt hat im Doppelhaushalt schon erhebliche Bildungsinvestitionen eingeplant. 139 Millionen 2019 (davon rund 94 Millionen Mittel der Stadt, der Rest sind Fördermittel) und 106 Millionen 2020 (davon sind 76 Millionen Eigenmittel der Stadt). Die Mittel des Landes kommen auf die bisherige Planung der Stadt für Ausgaben im Schul- und Kita-Bereich oben drauf. „Die bisherigen Eigenmittel verbleiben im Schulhausbauetat“, erklärte Finanzbürgermeister Lames.

Von Ingolf Pleil