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Lokales Grüne fordern mehr Sicherheit auf Schulwegen in Leubnitz-Neuostra
Dresden Lokales Grüne fordern mehr Sicherheit auf Schulwegen in Leubnitz-Neuostra
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17:59 24.05.2019
Breite Fahrbahn, schmale Gehwege, uneinsehbare Kurven: Auf dem Klosterteichplatz haben vor allem Kinder und Senioren Schwierigkeiten, die Straßenseite zu wechsel. Quelle: privat
Dresden

Breite Fahrbahn, schmale Gehwege, unübersichtliche Kurven: Auf dem Klosterteichplatz verlieren Fußgänger schon mal den Überblick. Der alte Ortskern in Leubnitz-Neuostra be­sticht einerseits mit seiner dörflichen Idylle, ist aber allen voran für Kinder, die hier tagtäglich auf dem Weg in die 68. Grundschule entlang müssen, eine Herausforderung. Die Stadtbezirksbeirätin Julia Günther (Grüne) hat deshalb nun die Stadt zum Handeln aufgerufen – und im Prohliser Stadtbezirksbeirat dazu ei­nen Antrag eingebracht.

Die meisten der Kinder, die jeden Morgen zu Fuß zur Grundschule an der Heiligenbornstraße laufen, müssen irgendwann den Klosterteichplatz queren, sagt Julia Günther. Ei­ne geeignete und wirklich sichere Möglichkeit, die in vielen Bereichen breite Fahrbahn zu queren gibt es allerdings nicht. Hinzu kommt zu­dem, das am und an den Straßen um den Klosterteichplatz die Gehwege oft sehr schmal sind oder gar keine gut abgetrennten Bürgersteige vorhanden sind. Und: Zwar dürfen Au­tos in dem Bereich nicht schneller als 30 Stundenkilometer fahren. Doch, so hat es Bezirksbeirätin Julia Günther beobachtet: „Viele Autofahrer halten sich da nicht dran.“ Ihr Fazit: Die Fuß- und Schulwegsicherheit ist derzeit nicht gewährleistet. Ein Pro­blem, das neben den Schulkindern auch viele ältere Menschen betrifft – etwa, wenn sie die Sparkasse am Klosterteichplatz aufsuchen wollen.

In dem jetzt eingebrachten An­trag fordert die Grünen-Politikerin die Verwaltung auf, die Situation vor Ort auf den Prüfstand zu stellen. Da­zu solle insbesondere auch die Ge­schwindigkeit der Autos regelmäßig ins Visier ge­nommen werden. Darüber hinaus verlangt Julia Günther auch konkrete Maßnahmen auf dem Asphalt. Die schon vor längerer Zeit an der Straße Altleubnitz aufgebrachte Fahrbahnmarkierung „Vorsicht Kinder!“ müsse erneut werden, entsprechende Hinweise zudem auf die Fahrbahnen anderer umliegender Straßen aufgepinselt werden.

Darüber hinaus könnte ein zweiter Verkehrslotse zumindest in den Morgenstunden dazu beitragen, die Situation zu verbessern, glaubt Julia Günther. Um die Situation auf Dauer zu verbessern, müssen jedoch andere Lösungen her. Die Grünen-Vertreterin verweist auf Signalanlagen oder Querungshilfen – im besten Fall einen Zebrastreifen.

„Wir wollen einerseits, dass El­tern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule fahren“, sagt Julia Günther. Auch an der 68. Grundschule würden sehr viele Kinder am Morgen per Eltern-Taxi gebracht – was die Situation nur zusätzlich verschärft. Umso wichtiger sei es, dass die Stadt nun endlich eine sicherere Alternative bietet, so Julia Günther.

Von Sebastian Kositz

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