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Lokales Großinvestition in der Südvorstadt: Spatenstich für HTW-Neubau
Dresden Lokales Großinvestition in der Südvorstadt: Spatenstich für HTW-Neubau
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18:00 31.05.2019
Klotzen statt Kleckern: Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Hartmann, Prof. Dieter Janosch, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), HTW-Rektor Prof. Dr. Roland Stenzel, Finanzminister Matthias Haß (CDU) und die CDU-Landtagsabgeordnete Aline Fiedler (v. l.) beim Spatenstich. Quelle: Foto: Anja Schneider
Dresden

Kräftig anpacken für die Wissenschaft: Am Freitagnachmittag haben Vertreter aus Politik und Wissenschaft zum Spaten gegriffen – und damit offiziell den Startschuss für den Bau des neuen Lehr- und Laborgebäudes für die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in der Dresdner Südvorstadt gegeben. Bis 2023 will der Freistaat an der Ecke Strehlener Straße und Andreas-Schubert-Straße einen Anbau für die zweitgrößte Dresdner Hochschule errichten – und damit die Lern- und Forschungsbedingungen an der Einrichtung verbessern.

Auf einer Fläche von 8 220 Quadratmetern entstehen für die Studierenden der HTW Dresden ein Baustofftechnikum mit Laboren für Betontechnologie, Geotechnik, Verkehrs- und Wasserbau, Lehrkabinette, ein Kreativzentrum, ein neuer Lehr- und Werkstattbereich der Fakultät Design, Büroarbeitsplätze, PC-Pools mit Serverräumen der Fakultät Informatik-Mathematik sowie Archivflächen. Die Kosten für das Vorhaben werden inzwischen mit 63 Millionen Euro beziffert. Ein Drittel der Kosten übernimmt die Europäische Un­ion, der Freistaat stellt 42 Millionen Euro bereit.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht durch den Neubau den Standort und die Strahlkraft der Hochschule gestärkt. „Die HTW Dresden gehört zu den forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mit dem Neubau des Lehr- und Laborgebäudes werden die Bedingungen für exzellente Forschungsleistungen entscheidend verbessert“, erklärte er am Freitag auf der Baustelle.

Der Rektor der HTW, Roland Stenzel, spricht von einem großen Gewinn für die Hochschule. Besonders hebt er das neue Kreativzentrum hervor: „Mit dem geplanten Kreativzentrum schaffen wir einen Ort, wo regionale Wirtschaft, Wissenschaft, die Kreativszene und Studierende aller Fachrichtungen gemeinsam Ideen entwickeln und umsetzen. Ziel ist es, die Gründungskultur an unserer Hochschule zu stärken und wichtige Impulse für den Innovationsstandort Dresden zu geben.“

Der Neubau macht aus Sicht des Rektors den Campus aber auch architektonisch attraktiver. Das Gebäude, das auf dem ehemaligen Parkplatz der HTW errichtet wird, bildet gewissermaßen auch einen Lückenschluss zwischen dem markanten Zentralbau und der Bibliothek. Zugleich handelt es sich um ein Pilotprojekt für nachhaltiges Bauen im Hochschulbau.

Von Sebastian Kositz

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