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Lokales Grippewelle am Beruflichen Gymnasium der Semper Schule – Kein erhöhtes Risiko in Dresden
Dresden Lokales Grippewelle am Beruflichen Gymnasium der Semper Schule – Kein erhöhtes Risiko in Dresden
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17:21 09.09.2015
Mit Grippe im Bett - In Dresden hat eine Schule aufgrund erhöhter Grippemeldungen für zwei Tage geschlossen. (Symbolbild) Quelle: dpa
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In der Stadt herrsche allerdings kein erhöhtes Gripperisiko, so das zuständige Gesundheitsamt. An dem Gymnasium seien aktuell jedoch ein Drittel aller Schüler krank gemeldet, teilte die Schule auf ihrer Homepage mit. Bei zwei Schülern ist der Krankheitserreger Influenza Typ A bestätigt worden. Zwei weitere stehen im Verdacht, den Erreger in sich zu tragen.

Die Entscheidung zur vorübergehenden Schließung sei aus Vorsorge getroffen worden, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Auch das Dresdner Gesundheitsamt ist informiert, wie dieses auf Nachfrage bestätigte. Am Montag soll die Schule wieder wie gewohnt öffnen. Die Leitung bat Eltern und Schüler um Verständnis und wünschte den Betroffenen eine rasche Regeneration.

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Anzeichen für eine stadtweite Grippewelle gibt es laut Ordnungsamt momentan nicht. „Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen liegt sowohl in der Einrichtung, als auch bezogen auf die Gesamtstadt, im saisonal üblichen Rahmen“, teilte Marco Fiedler, Referent des zuständigen Sozialbürgermeisters Martin Seidel (parteilos), auf DNN-Anfrage mit. Aktuell sei in Dresden auch nicht erkennbar, dass die Influenzaerkrankungen in außergewöhnlichen Formen verlaufen. In der vierten Kalenderwoche seien dem Gesundheitsamt 47 Influenza-Meldungen gemeldet worden. Im Winter 2012/2013 lag die Zahl bei 49 Meldungen, zwei Jahre zuvor bei 35 Erkrankungen.

Auch die AG Influenza des Robert Koch Instituts (RKI) verzeichnet momentan für Dresden keine erhöhten Werte.„Aus diesem Grund stellt sich für das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden aktuell nicht die Frage, ob aus medizinischer Sicht Dresdner Schulen oder Kindertagesstätten geschlossen werden sollten“, so Fiedler abschließend. Als Vorbeugung kann eine Influenza-Impfung dienen. Den Impfservice des Gesundheitsamtes nutzten bis Ende Dezember 2014 über 1350 Menschen. Im Vorjahr kamen noch 1500 Menschen zu den Amtsmedizinern.

Homepage der Schule für weitere Informationen.

Dominik Brüggemann

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