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Lokales Grenzüberschreitende Hochwasservorsorge
Dresden Lokales Grenzüberschreitende Hochwasservorsorge
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14:08 30.07.2018
Der Elberadweg vor der Frauenkirche in Dresden im Juni 2013. Dank frühzeitiger Informationen der tschechischen Wasserwirtschaft konnte damals Schlimmeres verhindert werden. Quelle: dpa
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Dresden

Der exakten Hochwasserbeobachtung durch den tschechischen Staatsbetrieb Povodí Labe und der darauf aufbauenden Steuerung der Talsperren in den Einzugsgebieten der Elbe und Moldau ist es zu verdanken, dass mehrerer Siedlungsgebiete im Oberen Elbtal, darunter auch die Stadt Dresden, im April 2006 und Juni 2013 von weitaus größeren Hochwasserschäden verschont blieben. Aus diesem Grund trifft Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Dienstag, 31. Juli, Marián Šebesta, den Generaldirektor des tschechischen Wasserwirtschaftsbetriebes Povodí Labe. Gemeinsam wollen sie die aktualisierte Kooperationsvereinbarung zur Hochwasservorsorge zwischen der Landeshauptstadt Dresden und dem Staatsbetrieb Povodí Labe unterzeichnen.

Seit Januar 2014 übermittelt der tschechische Betrieb hydrologische Informationen vor und während Hochwassersituationen im tschechischen Elbe-Einzugsgebiet direkt an die sächsische Landeshauptstadt. In Zukunft wird Sicherung eines Mindestabflusses der Elbe für den Schiffsverkehr Teil der Kooperation sein. Auch grundsätzliche Fragen sollen fortan diskutiert werden, darunter Anpassungsmöglichkeiten an die Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosysteme und Wasserwirtschaft. Weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind der Erfahrungsaustausch bei der Planung und Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen sowie die Umsetzung europäischer Richtlinien.

Von awo

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