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Lokales Gras im Zehn-Kilo-Pack per Post – Verhandlung gegen Drogenhändler am Landgericht Dresden
Dresden Lokales Gras im Zehn-Kilo-Pack per Post – Verhandlung gegen Drogenhändler am Landgericht Dresden
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10:11 13.11.2019
Der Prozess wird fortgesetzt, zunächst sind sechs Verhandlungstage angesetzt. Quelle: dpa/Peter Steffen
Dresden

Wegen Drogenhandels in 20 Fällen muss sich Philip P. derzeit vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen vor, gemeinsam mit anderen Mittätern 200 Kilogramm Marihuana innerhalb eines Jahres in Dresden unter die Leute gebracht haben.

Der Angeklagte soll in der Truppe für die Organisation und die Geldgeschäfte zuständig gewesen. Und er beschritt völlig neue Transportwege.

Ahnungslose Boten mit Drogenpaketen

Laut Anklage orderte Philip P. ab Februar 2018 die Ware – jeweils zehn Kilogramm – bei einem Lieferanten in Frankfurt am Main. Zunächst transportierten, wie auch sonst in der Szene üblich, Kuriere die Drogen. Dann ließ man liefern – per Post.

Ahnungslose Boten eines bekannten Paketdienstes brachten die heiße Ware nach Dresden, klingelten brav an verschiedenen Haustüren im gesamten Stadtgebiet, sagten „Ein Paket für....“ und gaben die Kartons ab. Um den Drogenhandel zu verschleiern, wurden falsche Namen an Briefkästen angebracht oder extra Wohnungen angemietet. Gelegentlich holten die Dealer die Pakete auch im Depot ab.

Im Februar 2019 flog die Sache auf, einer der Mittäter wurde festgenommen, einige Zeit danach auch Philip P. Zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft wollte er sich nicht äußern. Der Prozess wird fortgesetzt, zunächst sind sechs Verhandlungstage angesetzt.

Von ml

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