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Lokales Gorbitzer Bürgerservice: Einzigartiges Projekt etabliert sich
Dresden Lokales Gorbitzer Bürgerservice: Einzigartiges Projekt etabliert sich
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12:33 11.02.2019
Statt Bürgerbüro berät Peter Schulze im Bürgerservice. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der in Dresden einzigartige Servicepunkt für Bürger in Gorbitz ist langfristig gesichert. Seit Februar sind drei ehemalige Langzeitarbeitslose über das Projekt „MitArbeit“ Ansprechpartner für die Fragen der Gorbitzer rund um Arbeitslosengeld, Dresden-Pass, Wohnberechtigungen und weitere Anträge. Melde- und Passangelegenheiten sind nicht möglich.„Die Mitarbeiter geben ganz lebenspraktische Hilfe“, sagt Irina Braune, Stadtbezirksamtsleiterin des Rathaus Cotta. Das Beratungsangebot wird gut angenommen. „Es ist immer was los“, berichtet Bürgerservice-Mitarbeiter Peter Schulze.

Im Warteraum sitzen am Mittwochmorgen bereits acht Gorbitzer, die eine Beratung wünschen. Direkt gegenüber befindet sich die Integrationsberatung für Geflüchtete des Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk (SUFW). Die räumliche Nähe erleichtere die Zusammenarbeit, sagt SUFW-Vorstand Martin Seidel.

Nachdem die Stadt in Folge einer Umstrukturierung das Bürgerbüro in Gorbitz geschlossen hatte, entschied der Stadtrat 2011, dass der Stadtteil auch weiterhin eine Anlaufstelle für Beratungs- und Betreuungsleistungen braucht. In den vergangenen Jahren haben viele geflüchtete Menschen und andere Neu-Dresdner in dem Plattenbauviertel ein Zuhause gefunden. „Gorbitz ist ein spannender Stadtteil, der sich enorm entwickelt“, sagt Bürgermeister Detlef Sittel (CDU).

Die ersten Finanzierungsschub bekam der Servicepunkt am Leutewitzer Ring 7 mit Bundesmitteln und Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), allerdings liefen die Förderungen 2014 aus. Dann wurde das Projekt mit verschiedenen Mitteln am Laufen gehalten, unter anderem dem Projekt „Schreibfrauen- und männer“, (SUFW).

Über die Förderung „MitArbeit -Teilhabe am Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose“ beteiligen sich nun das SUFW, Jobcenter und die Stadt gemeinsam am Servicepunkt. „Das Projekt ist zu einer Institution geworden“, sagt SUFW-Vorstand Seidel. Wie es nach dem ersten Förderzeitraum von zwei Jahren weitergehe, sei nur eine technische Frage.

„Der Bürger-Servicepunkt ist an die Spezifik von Gorbitz angepasst und lässt sich nur schwierig auf andere Stadtteile übertragen“, sagt Sittel. Damit bleibt der Service ein Gorbitzer Alleinstellungsmerkmal.

Von Tomke Giedigkeit

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