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Lokales Gleich zwei Schokoladenmädchen bei Eröffnung des Schoko-Festivals
Dresden Lokales Gleich zwei Schokoladenmädchen bei Eröffnung des Schoko-Festivals
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16:09 09.11.2018
August der Starke, die beiden Schokoladenmädchen und die ganze barocke Hofgesellschaft lassen sich Schokolade schmecken. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Die Schokolade in den Mittelpunkt rücken und zu feiern, das ist die Idee des Schokoladenfans, Eventcoaches und Studenten Ronny Kürschner. Er ist Mitbegründer des Schokolade und Kunst e.V. der das 1. Dresdner Schokoladenfestival „Choco Classico“ organisiert.

Die Veranstaltung, die manufakturell gefertigte hochwertige Schokolade in den Mittelpunkt rückt, findet noch bis Sonntag, 11. November, im Innenhof des Dresdner Zwingers statt. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Dresdner Wissenschafts-Vereins WIMAD, der die Geschichte der sächsischen Schokoladenindustrie erforscht. Denn Dresden war im 19. Jahrhundert mal die Schokoladenhauptstadt Deutschlands.

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Schokoladenkünstler Gerhard Petzl aus Graz hat einen kleinen Teil seiner fünf Meter langen, prächtigen barocken Tafel, mit der er in Hong Kong für Schlagzeilen sorgte, für Choco Classico nachempfunden. Quelle: Anja Schneider

Zur Eröffnung am Freitag kamen nicht nur August der Starke samt barocker Hofgesellschaft. Zusammen mit gleich zwei Schokoladenmädchen – einem, das vom Outfit her Bezug auf das berühmte Liotard-Gemälde nimmt, und ein modernes Schokoladenmädchen mit eher futuristischem Gewand – bot die Gesellschaft für das Publikum schöne Fotomotive. Zumal mit Daniel Timo Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen – dem Schirmherren der Veranstaltung – auch ein Nachfahre des Königshauses anwesend war.

Was erwartet nun das zahlende Publikum im Zwinger? 14 Schokoladenmanfakturen nach Angaben des Veranstalters. Der Verein, der die Geschichte der Sächsischen Schokoladenindustrie erforscht, informiert über seine Arbeit. Es gibt ein paar historische Ausstellungsstücke.

Die Konditoreninnung hat ein eigenes Zelt. In dem wird Schokolade verkauft. Zudem arbeiten Lehrlinge auf verschiedene Weise mit Schokolade. Theegarten Pactec, der Verpackungsmaschinenhersteller, und die Hamburg Dresdner Maschinenfabriken, die Schokoladenmaschinen herstellen, sind mit von der Partie. Man kann mit Schokoladenkünstler Gerhard Petzl, Olympiasieger der Patisserie, ins Gespräch kommen, es gibt ein Bühnenprogramm, Schokoladen- und Pralinenkurse und abendliche Illuminationen an der Zwingerfassade.

Gestartet ist die Premiere des Schokoladenfestivals mit einem Fauxpas. Denn die amtliche Abnahme des Veranstaltungsortes dauerte länger, als Ronny Kürschner eingeplant hatte. So blieben die Tore zum Zwingerinnenhof offen. Bis nach 11 Uhr hatte jeder freien Eintritt.

Das sorgte natürlich bei allen, die im Vorverkauf Karten erworben hatten, für Verdruss. Der Hinweis, dass man mit den erworbenen Tickets, die noch nicht entwertet wurden, an einem anderen Tag kommen kann, beruhigte die verärgerten Besucher nicht. Denn für mehrmalige Besuche biete die Choco-Classico-Premiere zu wenig, äußerten Besucher gegenüber DNN.

Von Catrin Steinbach

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