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Lokales Gestatten: Chaos. Auch 2012 griffen Dresdner Eltern bisweilen zu kuriosen Namen
Dresden Lokales Gestatten: Chaos. Auch 2012 griffen Dresdner Eltern bisweilen zu kuriosen Namen
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23:14 09.09.2015
Quelle: dpa
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Immer öfter spielen „Marie“ und „Max“ im Kindergarten neben „Pipilotti“ oder „Rocky“ – nur zwei Beispiele außergewöhnlicher Kompositionen, die in Dresden im Jahr 2012 vom Standesamt abgesegnet wurden. Ob „Justin-Tiger“, „Frohmut“, „Kleopatra“ oder „Lancelot“, sie alle gehören noch zu den harmloseren Exemplaren.  

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Dass die Fantasie manchmal durchaus Purzelbäume schlägt, zeigen Namen wie „Tresor“ oder gar „Chaos“, die 2012 zwei kleine Dresdner Jungen erhielten. „Dem Standesamt waren hier die Hände gebunden, da die Namen im englischsprachigen bzw. französischen Raum bereits als männliche Vornamen eingetragen waren und deshalb nicht ohne Weiteres abgelehnt werden konnten“, so Standesamtsleiter Frank Neubert. Insbesondere bei „Chaos“, so Neubert, hätte er persönlich wohl eher prozessiert, als den fragwürdigen Namen durchzuwinken. Schließlich müsse ein Kind 18 Jahre lang mit einem solchen Namen leben, ehe es eine Änderung beantragen könne.  

Weitere „verrückte" Stilblüten lauteten im vergangenen Jahr in Dresden unter anderem „Leberecht“, „Draculus“, „Montgomery“ (Jungs) sowie „Kasmiranda“, „Holle“, „Nova-Norell“ und „Mercedes-Susann“ (Mädchen).

Jane Jannke

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