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Lokales Geprellte Infinus-Anleger wollen Schadensersatz
Dresden Lokales Geprellte Infinus-Anleger wollen Schadensersatz
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09:19 25.04.2018
Schild des Unternehmens Infinus. Das Firmengeflecht um den Finanzdienstleister soll mit einem Schneeballsystem rund 22.000 Anleger um bis zu 312 Millionen Euro geprellt haben. Quelle: dpa
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Dresden

Am Donnerstag verhandelt der 8. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden in weiteren Berufungsverfahren über Schadenersatzklagen von Kapitalanlegern der Infinus- beziehungsweise Fubus-Unternehmensgruppe. Das Dresdner Landgericht, das erstinstanzlich damit befasst war, hatte die Klagen der Kapitalanleger gegen ehemalige Verantwortliche der Firmengruppe jeweils abgewiesen. Wie das OLG mitteilt, will der Senat in den ersten Verhandlungsterminen mit den Parteien die umfangreichen Tatsachen- und Rechtsfragen sowie hieran anknüpfend die etwaige Notwendigkeit von Beweiserhebungen erörtern.

Der Fall Infinus gilt als einer der größten Anlegerskandale Deutschlands. Das Firmengeflecht um den Finanzdienstleister soll mit einem Schneeballsystem rund 22.000 Anleger um bis zu 312 Millionen Euro geprellt haben. Unter der Hand werden noch andere Zahlen gehandelt, da ist von rund 50.000 Anlegern und fast einer Milliarde Euro die Rede.

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Im Frühjahr 2013 hatte eine Razzia die Geschäfte abrupt beendet. Seitdem wird an einer juristischen Aufarbeitung des Skandals gearbeitet. Sechs Infinus-Manager müssen sich wegen Betrugs seit zweieinhalb Jahren vor Gericht verantworten. Weil nach der Razzia fast alle Unternehmen des Infinus-Geflechts in die Insolvenz gingen, blieben viele Kunden auf der Strecke. Die Anleger hoffen nun auf eine wenigstens teilweise Rückerstattung ihrer eingezahlten Ersparnisse.

Von Monika Löffler

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