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Lokales Geplante Hafencity in Dresden: Steinmetz will Grundstück nicht verkaufen
Dresden Lokales Geplante Hafencity in Dresden: Steinmetz will Grundstück nicht verkaufen
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17:58 09.09.2015
So könnte die Hafencity in Dresden einmal aussehen. Quelle: Archiv
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Doch nicht der gesamte Grund und Boden gehört USD. Wie ein Stachel sitzt zum Beispiel das Grundstück von Steinmetzmeister Michael Stäbe im Pelz. Ihm gehört die Leipziger Straße 23. Verkaufen will er nicht.

„Dass das hier Überschwemmungsgebiet ist, wusste ich natürlich. Als ich das alles hier gekauft und urbar gemacht habe, war von der Flut 2002 noch der Schlamm am Haus. Ich habe die Produktionshalle schon so gebaut, dass die Maschinen bis zu einem Pegel von 9,40 Metern sicher sind und ich die Halle nach einer Flut nur ausspritzen muss.“

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Rund 400 000 Euro hat der Steinmetzmeister schon in das Grundstück gesteckt. Weg will er hier nicht mehr, egal, wie viel Geld ihm geboten wird, sagt er. „In unserer Familie ist es Tradition, den Betrieb zu vererben. Deshalb gibt es diesen auch schon seit 1846 ohne Unterbrechung. Was soll ich mit Geld? Das kann schon morgen nichts mehr wert sein.“

Dass vielleicht bis an seine Grundstücksgrenze Mehrgeschosser gebaut werden, er am Ende auch durch die Tiefgarage von zwei Seiten eingemauert wird, sieht er gelassen. „Ich bin kompromissbereit. Wir fangen früh, 6.30 Uhr mit Arbeiten an. Mit den lärmintensiven Arbeiten können wir durchaus bis nach dem Frühstück warten.“ Denn leise ist die Arbeit eines Steinmetzes nicht. „Die schweren Steinplatten und -blöcke kann ich nur mit einem Gabelstapler bewegen. Und auch die Steinsäge ist unabdingbar.“

Den ausführlichen Artikel lesen bei DNN-Exclusiv.

Cat.

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