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Lokales Geldstrafe: Hühnerhalter ließ seine Tiere leiden
Dresden Lokales Geldstrafe: Hühnerhalter ließ seine Tiere leiden
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16:27 05.08.2019
Symbolfoto Quelle: dpa
Dresden

Was macht aus einem Huhn ein glückliches Huhn? Genügend Platz, gutes Futter, frische Luft, ausreichend Bewegung. Davon konnten die Hühner von Frank F. jedoch nur träumen – glücklich waren die nicht, sondern bedauernswerte, vernachlässigte Geschöpfe. Deshalb sollte sich der 60-Jährige nun wegen Vergehens nach dem Tierschutzgesetz vor dem Amtsgericht verantworten. Allerdings erschien er nicht zur Verhandlung.

Zehn Hühner und einen Hahn hatte Frank F. in einem ausrangierten Baucontainer (vier Mal zwei Mal 1,5 Meter) am Rande einer Kleingartenanlage an der Dieselstraße untergebracht. Vom 24. September bis 8. Oktober 2018 überließ er laut Anklage das Geflügel sich selbst. Die Hütte wurde nicht belüftet, die Tiere hatten kein Licht und wurden weder mit Wasser noch mit Nahrung versorgt.

Als der Container geöffnet wurde, bedeckte eine 60 Zentimeter hohe Mistschicht den Käfigboden. Das Gefieder war verdreckt und nass durch den Kot, die Tiere völlig abgemagert. Glückliche Hühner sehen anders aus. Warum sich der Mann Geflügel anschaffte, sich aber nicht um die Tiere kümmerte und sie leiden ließ, konnte nicht geklärt werden. Er war ja nicht erschienen.

Der Staatsanwaltschaft stellte einen Strafbefehlsantrag und Frank F. wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 70 Tagessätzen à 13 Euro verurteilt.

Von Monika Löffler

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