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Lokales Gelder für die Zugstrecke Dresden-Döbeln reichen laut VVO nicht aus
Dresden Lokales Gelder für die Zugstrecke Dresden-Döbeln reichen laut VVO nicht aus
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13:03 27.02.2019
Die Strecke von Meißen nach Döbeln wurde Ende 2015 eingestellt, weil durchschnittlich 20 Menschen im Zug saßen. Quelle: Martin Gerten/dpa
Dresden

Für eine Bahnverbindung von Dresden nach Döbeln plant der Freistaat Sachsen in diesem Jahr zwei Millionen Euro, in den Folgejahren bis 2023 jeweils drei Millionen Euro Ausgaben ein. Insgesamt ergibt das eine Summe von 14 Millionen Euro. Das Geld reicht jedoch lange nicht, sagt jetzt der Bautzner Landrat Michael Harig (CDU), gleichzeitig Zweckverbandsvorsitzender des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO).

„Diese Mittel decken nach derzeitigem Kenntnisstand nicht einmal die Trassengebühren, also die Schienenmaut, zwischen Döbeln und Dresden in Höhe von 3,4 Millionen Euro“, so Harig. Zudem fehle noch das Geld für den Betrieb. Ein durch Fahrgeldeinnahmen gedeckter Betrieb sei schließlich nur auf stark genutzten Linien zu schaffen, etwa zwischen Dresden und Leipzig, wo jährlich mehr als drei Millionen Passagiere einsteigen. Die Strecke von Meißen nach Döbeln wurde dagegen Ende 2015 eingestellt, weil durchschnittlich 20 Menschen im Zug saßen.

Der VVO ist der Ansicht, dass eine Wiederinbetriebnahme der Strecke nur mit moderner Infrastruktur und einem verbesserten Angebot sinnvoll ist. „Die DB Netz AG hat seinerzeit einen Investitionsbedarf von 24,8 Millionen Euro benannt. Das sollten wir ernst nehmen, um für die Zukunft keine Überraschungen zu erleben“, betont Harig. Für die barrierefreie Herstellung von Bahnsteigen rechnet der VVO mit rund einer Million Euro pro Station.

„Wir haben mit der Nossen-Riesaer Eisenbahncompagnie, die jetzt die Infrastruktur zwischen Döbeln und Meißen betreibt, verbindliche Zahlen und einen machbaren Fahrplan vereinbart“, so Harig weiter. „Dann wird man sehen, unter welchen Prämissen die Strecke Döbeln-Dresden tatsächlich in den gewünschten 60 Minuten zurückgelegt werden kann.“

Von Junes Semmoudi

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