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Lokales Gegen Rechtsextremismus - AG 13. Februar macht weiter
Dresden Lokales Gegen Rechtsextremismus - AG 13. Februar macht weiter
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21:41 09.09.2015
Frank Richter, Leiter der Sächsischen Landeszentrale fuer politische Bildung. Quelle: dapd
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Richter hatte in dieser Woche seinen Abschied verkündet und offiziell mit Arbeitsüberlastung begründet (DNN berichteten). Es soll aber auch Differenzen über die inhaltliche Arbeit der AG mit der OB gegeben haben.

Die AG-Mitglieder hätten sich auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, auch am 13. Februar 2014 eine Menschenkette als Ausdruck des stillen Gedenkens und als Protest gegen die Aufmärsche von Neonazis zu organisieren. „Ich freue mich sehr, dass uns die in den letzten Jahren aufgebauten Gemeinsamkeiten auch dieses Mal zu einem schnellen und eindeutigen Ergebnis geführt haben“, so Orosz. „Bei allen unterschiedlichen Betrachtungsweisen ist eines klar: Dresden hält zusammen! Das soll auch 2014 erneut sichtbar werden.“

Die AG wird laut der OB aber noch einen Schritt weiter gehen und immer dann aktiv werden, wenn Rechtsextremisten nach Dresden kommen, egal an welchem Datum. Welche gewaltfreien Aktionsformen dann zum Zuge kommen, werde die AG jeweils individuell entscheiden. „Angesichts des Potenzials und der Kreativität der Gruppe wird auch von weiteren Aktionen ein deutliches Zeichen von Dresden ausgehen“, so Orosz. Aufgabe sei es, jederzeit die Bürger zu mobilisieren. Diese müssten bereit sein, ihre Stadt gegen menschenverachtende Ideologen zu verteidigen. „Damit ist sich die AG einig, das Thema Missbrauch von Gedenken und Erinnern im größeren Zusammenhang anzugehen“, erklärte die OB.

Das Bündnis „Nazifrei - Dresden stellt sich quer“, das zu Blockaden von rechtsextremen Aufmärschen aufruft, bedauerte den Abschied von Richter aus der AG und bezeichnete ihn als „persönliche Niederlage“ für die OB.

tbh

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